Eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der BRN als Schülerpraktikantin

Hey, ich möchte euch einfach mal meine Eindrücke und Erfahrungen hier bei meinem zweiwöchigen Schülerpraktikum im Stadtteilhaus Dresden-Neustadt erzählen. Das erste was mir sofort gut gefallen hat, ist die lockere und angehme Stimmung hier. Ich habe jetzt die spannende Aufgabe ein Fotoalbum zur BRN Ausstellung zu gestalten. Anfangs habe ich mich gefragt was das denn überhaupt ist, doch durch das ansehen der alten Fotos habe ich, nach und nach einen besseren Überblick über das jährliche Fest, in der Neustadt bekommen. Einige Fotos sind allerdings sehr schwer in eine gewisse Zeit zu ordenen, weshalb das Zusammenstellen der Bilder für das Fotobuch nicht immer ganz leicht ist. Es ist wirklich interessant zu sehen was sich in nur wenigen Jahren alles verändert hat. Es macht echt Spaß jeden Tag etwas neues kennen zu lernen, von dem man meistens noch nichts weiß.

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das bin ich =^^=

 

Ablehnung Standgenehmigung BRN 2017

Die Anträge für Standanmeldungen liegen bei der Landeshauptstadt und warten auf Bewilligung. Diese Zeit ist für die Anmelder immer sehr spannend, denn oft laufen schon die Vorbereitungen, denn wann der Bescheid bearbeitet wird, steht in den Sternen. Bands werden (mehrere Monate) im Voraus gebucht, Materialien eingekauft, Personal angeworben. Wird der Bescheid dann abgelehnt, ist das oft keine kleine Lapalie, sonderen sehr ärgerlich für die Betroffenen. Die Vorleistungen sind erbracht.

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Gegen den Ablehnungsbescheid kann Widerspruch eingelegt werden. Manchmal hilft auch die Vermittlung des BRN-Koordinators Magnus Hecht. Er versucht verschiedene Interessengruppen zusammen zu bringen und kann manchmal mit Auskünften behilflich sein.

Der BRN-Koordinator ist keine Stelle von der Stadt, sondern vom Verein Stadtteilhaus Dresden Äußere Neustadt e.V. organisiert. Die Aufgabe ist es, neue Möglichkeiten und Anknüpfungspunkte zu finden, wie die BRN zukünftig gestaltet werden kann. So veranstaltet, dass sie weiterhin ein Fest von den Bewohnern, für die Anwohner der Neustadt bleibt.

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Die Bunte Republik Neustadt wird seit 2001 von keinem Einzelveranstalter oder Verein geleitet und organisiert. Sondern einzelne Personen aus der Neustadt melden ihre Veranstaltung und Aktion vor ihrem Wohnhaus an. Somit gibt es auch kein inhaltliches Konzept, sondern die BRN ist ein Konglomerat aus zufälligen Einzelideen. Sie entsteht somit jedes Jahr neu, ungeordnet wie die Slums in den Nairobi. Wenige Nachbarn haben sich zu Inseln zusammengeschlossen und bewirtschaften gemeinsam einen Straßenzug oder eine Hausecke. Diese sind mittlerweile bei den Besuchern sehr beliebt.

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Die Stadt Dresden sorgt für Ordnung, Sauberkeit und Hygiene auf dem Fest. Sie stellt die Müllabfuhr, die Polizei und Ordnungskräfte und die Prüfer vom Gesundheitsamt, dafür erhält sie die Gebühren für die Sondernutzung des Straßenraums und die Steuergelder, die zur BRN anfallen. Toiletten organisiert sie nicht, obwohl das zu ihren Aufgaben gehört. Die Toiletten sind privat von den Neustädtern organisiert.

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Von der BRN profitieren nicht nur die Neustädter Kneipen und der Einzelhandel, wie viele denken, sondern Tankstellen, Parkplatzbetreiber, Hotels, Transport- und Verkehrsbetriebe. Dazu erwirbt die Stadt ein buntes Image. Die positiven externen Effekte der BRN überwiegen bei Weitem den Kleinkrieg in den Behörden der Stadt, welche die BRN oft nur als Belastung empfinden.

Wer mehr über die BRN erfahren möchte, kommt ins BRN-Museum.

Geöffnet: jeden 1. Sonntag im Monat und Sonderöffnungszeiten zur BRN

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Mein Abschied

Die 2 Wochen, die ich im Praktikum verbracht habe, sind wie im Flug vergangen und es fällt mir schwer, Abschied zu nehmen. Die Arbeit im Archiv hat mir sehr viel Spaß gemacht und es wird schwer, mich wieder in den normalen Alltag rein zu finden. Ich möchte mich herzlich bei Anett Lentwojt und Ulla Wacker bedanken, das sie mir dieses Praktikum ermöglicht haben.

 

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Ich finde es sehr faszinierend,wie Gebäude (hier das Stadtteilhaus) früher im Vergleich zu heute aussahen. Das Bild wurde von Detlef Ulbrich aufgenommen.

 

 

Meine Arbeit im Archiv

Ich habe bereits meine erste Praktikumswoche im Stadtteilarchiv Dresden-Neustadt absolviert. Ich möchte nun die Gelegenheit nutzen, um etwas über meine Arbeit zu erzählen. Meine Arbeit besteht darin, Bilder zur BRN und der Neustadt allgemein zu sichten und zusammentragen. Die zusammengetragenen Bilder kommen dann in ein Fotoalbum, welches dann im BRN Museum ausgestellt werden soll. Am Freitag habe ich dann recherchiert, wo sich das bestmögliche Fotoalbum herbekommen lässt. Nun bin ich wieder dabei, weitere Dokumente und Bilder zu sichten. Ich freue mich bereits, weiter in die Geschichte des Stadtteils Dresden-Neustadt einzutauchen.

 

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Dies ist ein ungewöhnliches, wenn auch interessantes Foto. Es wurde von Jens-Uwe Roßki aufgenommen.

Für zwei Wochen Archiv im Stadtteilhaus

Hey neugierige Leser. Ich heiße Alexander und habe nun das Vergnügen, für 2 Wochen ein Praktikum im Archiv des Stadtteilhauses Dresden Neustadt zu absolvieren. Ich habe bereits die ersten zwei Tage im Archiv verbracht und kann mit Freuden mitteilen, das ich sehr begeistert von meiner Arbeit bin. In meinem nächsten Blog Eintrag werde ich meine Arbeit im Archiv genauer dokumentieren. Bis dahin bleibt mir nur noch zu sagen, das ich mich auf die weitere Arbeit schon sehr freue.

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Der neue im Archiv

Stadtmodell Neustadt

Wer die letzten Wochen das Stadtteilhaus betreten hat, wunderte sich über den weißen Glaskasten im Eingangsbereich.

Jetzt waren die Modellbauer fertig und montierten das Stadtmodell der Neustadt hinein. Die Wandvitrine kann in verschiedenen Farben beleuchtet werden. Unser Haustechniker ist begeistert!

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Unser Haustechniker ist begeistert!

Neue Bielefeld-Verschwörung

Das Modell wurde vom Stadtplanungsamt als Arbeitsmodell angefertigt. Beim genaueren Betrachten, stellt man fest, dass einige Gebäude fehlen. Dazu gehören auch stadtteilprägende Kultureinrichtungen. Jetzt haben wir uns gefragt, warum diese aus dem Stadtbild radiert wurden? Handelt es sich um eine neue Bielefeld-Verschwörung?

„Wo heute was los?“

„Scheune.“

„Gibts ja gar nicht!“

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Foto 1986 Die Scheune gabs wirklich!