Umbau für “Lina Heil”

•Februar 12, 2016 • Hinterlasse einen Kommentar
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Wir bauen das Museum um!

Gestartet sind wir mit Besucherrekord in das Jahr 2016. Die Ausstellung “Bilder der Neustadt 1990-2010” war sehr erfolgreich. Leider konnten wir diese Ausstellung nicht verlängern.

Am 5. März 2016, um 19 Uhr wird gerockt im BRN-Museum!

“Die zwei Leben der Lina Heil – ein Leben nach dem Tod ist möglich” wird unsere nächste Ausstellung im Frühjahr.

Ursprünglich war Lina Heil eine 79jährige Neustädterin, die 1902 in Dresden geboren ist. Sie lebte im Hinterhaus auf der Louisenstraße 9. Als sie 1981 verstarb, blieb ihre Wohnung verlassen. 1990 wurde das leerstehende Haus von Studenten und Alternativen besetzt. Sie brachen die Wohnung auf und zogen ein. Sie entdeckten die alte Briefe, Ausweise und Dokumente der Dame. Beim Durchlesen des Nachlasses der Verstorbenen, entdeckten die Hausbesetzer, dass diese Dame vielseitige Hobbies hatte, für die Wohlfahrt sammelte, den Traummann suchte und im Arbeitsleben immer wieder mit dem Staat aneckte. Einige Neustäder waren schon früher unkonventionell, freiheitsliebend und nicht so ganz staatstreu. Unter den Hausbesetzern befanden sich vier Musiker. Diese gründeten eine Punkband und benannten sich nach dieser Neustädterin. “Lina Heil” spielte Punkrock und Speedpunk. Die Band ist heute ebenfalls Geschichte.

Die Ausstellung versucht das Leben von Lina Heil zu rekontruieren. Was sagen Dokumente und Briefe über ein Menschenleben aus? Die Ausstellung folgt diesem Leben durch die Diktaturen.  Dem gegenübergestellt, wird die Bandgeschichte “Lina Heil” mit Audio- und Videomitschnitten. Alte Plakate und Fotos lassen die Musik- und  Hausbesetzerszene Anfang der 1990er wieder  aufleben.

Ein Teil der Musiker der Band “Lina Heil” spielen  seit vier Jahren unter dem Namen “Faunpalast”. Schwerpunkt heute ist Indierock. Doch extra für die Vernissage im BRN-Museum werden sie sich ihrem kulturellen Erbe von “Lina Heil” widmen.

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Ein schönes Praktikum geht zu Ende

•Februar 4, 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich melde mich zurück, denn mein Praktikum ist vorbei. Ich hatte hier eine wirklich schöne Zeit und es hat mir sehr gefallen. In diesen zwei Wochen habe ich viel über die Arbeit im Archiv gelernt. Ich fande sie sehr spannend und sehr lustig, aber ich habe auch viel für das Leben gelernt, dass der Weg in die Berufswelt schon ein ganzes Stückchen Arbeit ist. Ich fand mich nach Einleitung in meine Tätigkeiten gut zurecht, aber auch der beste Maler braucht seine Übung. Generell lief es gut und schlecht so genau kann ich es nicht beschreiben. Ich freue mich Eindrücke über diesen Beruf gesammelt zu haben. Ich wünsche dem ganzen Team viele Grüße und verabschiede mich damit. Ich lege euch noch meine Plakate die ich in den letzten Wochen gemacht habe unter den Text. Lg Jan

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2 Plakate von den letzten Wochen

 

Chaostag

•Februar 2, 2016 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich melde mich zurück aus dem Wochenende. Nach gefühlten Stunden bin ich wieder da und meine zweite Woche bricht an. Der Montag verlief super und ich hatte viel Spaß. Am meisten  an der Mittagspause wo ich orientalisch essen war. Nach der Pause ging es weiter mit dem gestalten des Plakates zum Kohlehandel und ich machte Fortschritte. Heute am Dienstag,  wo ich gerade den Artikel schreibe verlief chaotisch . Einmal die Sache vergessen und einmal das falsch geschrieben. Ich weiß an was es liegt ich bin total Ferien reif und damit gehe ich in den Endspurt meines Praktikums. Ich wünsche mir noch eine tolle Restwoche und freue mich auf mein Zeugnis.

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Chaos am Platz

Ich brauche eure Hilfe – Neustadt 1990

•Januar 27, 2016 • 3 Kommentare

Heute beim Recherchieren bekam ich eine Hand voller neuer Fotos und könnte dabei eure Hilfe gebrauchen ,denn beim Sortieren bekam ich auch  Fotos wo ich nicht genau den Standort ermitteln konnte .Die Bilder stammen alle aus der Äußeren Neustadt 1990. Jetzt kommt ihr ins Spiel. Ich trage jetzt unten die Bilder an mit ihren jeweiligen Nummern und ihr könnt euch darüber austauschen und mir eure Ergebnisse als Kommentar berichten. Lg Jan

 

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Ein neuer Praktikant ein neues Gesicht

•Januar 26, 2016 • Hinterlasse einen Kommentar
Jan Stojke

Rechereche zum Neustädter Gewerbe

Ich heiße Jan David Stojke ,bin 15 Jahre alt und mache ein Praktikum im Stadtteilarchiv  Dresden Neustadt .Ich bin zu diesem Praktikum gestoßen ,weil ich mich an Geschichte der Neustadt interessiere und gerne mehr erfahren würde .An meinen ersten Tag bekam ich von Frau Lentwojt die Aufgabe nach geschichtlichen Gewerbe der Neustadt zu recherchieren .Dabei konnte ich einen Einblick in Fotos und Texte bekommen aus der Geschichte der Neustadt .

Ich freue mich auf die nächsten Wochen und hoffe am Ende mehr über meinen Stadtteil zu erfahren. Lg Jan

 

Bilder der Neustadt 1990 bis 2010

•Januar 7, 2016 • Hinterlasse einen Kommentar
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Sebnitzer Straße 44 im Jahr 1990, Foto: Schuster

20 Jahre spazierte der Hobbyfotograf Joachim Schuster mit seiner Kamera durch die Äußere Neustadt. Es fing an mit zufälligen Schnappschüssen, wenn er in der Gegend war. Denn eigentlich stammt er aus Zschieren. Ihm war schon in der Wendezeit bewußt, dieses Viertel wird sich rasant verändern. Er dokumentierte die verfallene Architektur des Stadtviertels. 2008 zog seine Tochter auf die Sebnitzer Straße. Er erinnerte sich, dass er diese schon vor der Sanierung fotografiert hatte. Gemeinsam mit ihr suchte er diese Orte wieder auf. Die Häuser waren kaum wiedererkennbar. Es wurden bauliche Veränderungen vorgenommen. Er druckte alle seine früheren Aufnahmen aus und begann nunmehr gezielt die alten Motive zu suchen und sie neu zu fotografieren. Daraus entstand ein Bildband. Dieser zeigt den morbiden Charme maroder Bausubstanz und stellt die Pracht oder Bausünden nach der Sanierung der Häuser gegenüber. Die Ausstellung “Bilder der Neustadt” stellt einen Teil des Bildbandes im BRN-Museum vor. Ein Ansichtsexemplar des Buches liegt in der Bibliothek des Stadtteilarchivs und kann im Buchhandel erworben werden.

Ausstellung ist noch bis zum 29. Februar 2016 im BRN-Museum
im Stadtteilhaus zu sehen. 0351-8011948

Und schon ist es vorbei

•November 13, 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

So, die zwei Wochen enden heute auch schon wieder. Es ging viel schneller rum als erwartet und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das hing wahrscheinlich mit den ganzen netten Menschen und der sehr abwechslungsreichen Arbeit zusammen. Um ein Fazit daraus zu ziehen: Es war eine sehr gute Entscheidung sich hier für ein Schülerpraktikum zu bewerben. Ich habe wirklich sehr viel neues über die Neustadt gelernt, von Geschichte bis zu Straßennamen. Es ist so als hätte man das ganze Wissen was man hier erfahren und erzählt bekommen hat einfach aufgesaugt, etwas was in der Schule eher seltener passiert. Auch das Sofia mit mir zusammen eine Woche Praktikum gemacht hat, hat mir sehr geholfen mich an alles hier zu gewöhnen. Auch ich hoffe das sich unsere Wege irgendwann mal wieder kreuzen. Es  waren zwei sehr schöne Wochen Abwechslung von der Schule und ich finde es traurig dort am Montag wieder einkehren zu müssen. Wenn ihr also noch auf der Suche nach einem Praktikumsplatz seid solltet ihr das Stadtteilhaus auf jeden Fall in Betracht beziehen.

Also auf Wiedersehen liebes Stadtteilhaus.

Liebe Grüße,

Juliana

 
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