Tschüßi

•Februar 17, 2017 • Schreibe einen Kommentar

Heute ist mein letzter Tag im Stadtteilhaus. Die Zeit raste, 4 Wochen vergingen wie im Flug. Und ich muss sagen:

Ich möchte noch nicht gehen!!

Es war eine spannende Zeit mit vielen Begegnungen, einer tollen Geburtstagsparty, AHA-Effekten, Detektivarbeit, kreativen Anflügen, Überwindungen, *selbstaufdieschulterklopf*-Feierabende und vieles vieles mehr!

Ich kann jeden, ohne Wenn und Aber, empfehlen in die wahrlich bunte Welt des Stadtteilhauses einzutauchen und mitzuwirken!

Ich wünsche euch bei eurer Arbeit weiterhin viel Erfolg und tolle Momente!

Bis bald, Susi

 

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Gedenkstein für Cafe Schiller

•Februar 13, 2017 • Schreibe einen Kommentar

Seit Jahrzehnten markiert ein schlichter Gedenkstein mit der mittlerweile verblassten Aufschrift »13. Februar« den Ort, an dem sich bis zu jenem Tag im Februar 1945 das Wohnhaus Prießnitzstraße 2 befand. Typisch auch für die angrenzenden Bebauung der Bautzner Straße, war in diesem Gebäude aus der Gründerzeit das Erdgeschoss gewerblich genutzt: Neben einem Frisörgeschäft hatten sich hier ein Zigarrenladen und eine Fleischerei niedergelassen. Vor allem das attraktive Café Schiller ist Zeitzeugen noch in Erinnerung.

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Gedenkestein, Bild: Ulla Wacker

In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 wurde das Gebäude zerstört. Zum Geschehen fehlen bis heute exakte Details. Mündlich weitergegebene Augenzeugenberichte schildern den Einschlag einer großkalibrigen Sprengbombe, die auch den als Luftschutzraum dienenden Hauskeller zerstörte. Die Hausbewohner, eine Hochzeitsgesellschaft und Fahrgäste einer Straßenbahn, die nach dem Luftalarm in den Keller geflüchtet waren, sind – den überlieferten Erzählungen nach – dort getötet worden. Die geborgenen Körper wurden später entlang der Hausmauer aufgereiht.

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weiße Rosen zum Gedenken

Wie das Geschehen selbst, so ist bis heute noch nicht dokumentiert, wer nach der Beräumung des Grundstückes den Findling an der Grundstücksmauer aufstellte und ihn mit der einfachen Inschrift zu einem schlichten Gedenkstein machte. Es entstand ein eindrucksvoller Erinnerungsort. Wie die Neustädterin Hildegard Peukert, so pflegen bis heute Jahr für Jahr Dresdner Bürger das Umfeld des Steines und legen Blumen und Gebinde am Jahrestag der Zerstörung nieder.

So ist der Gedenkstein ein Beleg für eine ungebrochene Tradition.

*Quelle: www.mahndepots.de

Neueröffnung BRN-Museum

•Januar 27, 2017 • Schreibe einen Kommentar
BRN - Logo

BRN – Logo

Das BRN – Museum bezieht neue Räume! Das Konzept der drei wechselnde Ausstellungen jährlich bleibt. Wir eröffnen 2017 mit:

Feuer, Wasser und Posaunen: 20 Jahre Verein Stadtteilhaus Dresden – Äußere Neustadt e.V.“

Der Stadtrat beschloss 1991 auf Initiative der IG Äußere Neustadt aus dem Haus Prießnitzstraße 18 ein Stadtteilhaus zu machen. Doch was kommt hinein?

Eine Postkartenaktion von 1995 brachte u.a. folgende Vorschläge: Waschsalon mit Sauna, Werkstatt, Bücherstube, Geschichtsverein, Raum für Projekte, Kegelbahn oder Reisebüro. Zusammengefasst, bestand ein Bedürfnis nach offener kultureller und kommunikativer Arbeit.

Stadtteilhaus vor Sanierung

Stadtteilhaus vor Sanierung

Am 16.01.1997 gründeten 25 Neustädter den Verein Stadtteilhaus Dresden Äußere Neustadt e.V. Ein Büro gab es nicht, der Innenausbau war Eigeninitiative. Ulla Wacker: „Von außen war das Haus so schön, neues Dach, neue Fenster, dann betrat ich es und da war Nichts! Keine Heizung, keine Toiletten, da wo heute das Büro ist, klaffte ein riesiges Loch in der Decke.“ Die Gründungsmitglieder packten selbst an. Beim Subbotnik (sowj. unbezahlter Arbeitseinsatz) wurden Türen abgebeizt, Fliesen gelegt oder Leitungen verputzt, das schweißte die Mitglieder zusammen. Der Spaß kam trotzdem nicht zu kurz: zur BRN wurden die Fischsemmeln aus den Erdgeschossfenstern verkauft und auf dem Baugerüst getanzt. 

 

Feuerwehreinsatz nach Brandstiftung

Feuerwehreinsatz nach Brandstiftung

1998 zogen erste Mieter ein, darunter das BRN-Koordinations- büro und die Kneipe Oosteinde. Fördermittel sind knapp, ehrenamtliche Arbeit, die Bauarbeiten dauern an, aber das Haus wird immer gefragter im Kulturbereich. 2002 ist das Haus fast fertig, da überflutete die Prießnitz von unten die Kneipe, das Klavier ging baden. Kaum fertig gestellt, kommt das Löschwasser von oben. 2004 zündelt ein Brandstifter den Dachstuhl, das Archiv der IG Äußere Neustadt ertrinkt.

Wie es weiter geht und was es sonst noch gab, die Vereinsgeschichte und der Gründungsmythos, das besondere Flair des Hauses, all dies erleben Sie in der neuen Ausstellung!

Wann?:

Vernissage am 04. Februar 2017, um 19 Uhr mit Livemusik „Marmitako“
BRN-Sonntage: 05. Februar, 05. März, 02. April und 07. Mai jeweils von 11 – 17 Uhr

Wo?:

BRN Museum

BRN Museum

Stadtteilhaus Dresden
Äußere Neustadt e.V.

Prießnitzstraße 18
01099 Dresden

Telefon 0351 – 8011948

22. Kolloquium Dresdner Stadtteilgeschichte

•Januar 27, 2017 • Schreibe einen Kommentar

Von Biergärten, Gasthäusern und Schankwirtschaften
Kneipenleben und Gasthauskultur in Dresden

Das Kneipen­leben und die Gasthaus­kultur in Dresden ist Thema des diesjäh­rigen Kollo­quiums zur Stadt­teil­ge­schichte, das das Stadt­museum und der Dresdner Geschichts­verein organi­sieren. Am 28. Januar geht es ab 10 Uhr um Biergärten, Gasthäuser und Schank­wirt­schaften. Ortschro­nisten, Heima­this­to­riker und Kenner der Gaststät­ten­ge­schichte sprechen u.a. über die Geschichte des Weinguts und Gasthofs »Wilder Mann«, über rührige Gastwirte und Dresdner Originale zwischen Bieder­meier und den »goldenen« zwanziger Jahren. Vom »Durst­kompass«, den Dresdner Studenten verfassten, bis zu Trink­kultur der böhmi­schen Gärtner und dem Neustädter Kneipen­viertel reicht das abwechs­lungs­reiche Programm im Festsaal im Stadt­museum.

Kunstpostkarte vom Gasthof „Wilder Mann“ aus der Zeit um 1910. Bildrechte: Klaus Brendler

Kunstpostkarte vom Gasthof „Wilder Mann“ aus der Zeit um 1910. Bildrechte: Klaus  Brendler

Der Vortrag „Kneipen, Kneiper und Gekniffene – Von der Trinkkultur der böhmischen Gärtner zum Neustädter Kneipenviertel“ wird von Anett Lentwojt aus dem Stadtteilhaus Dresden –Äußere Neustadt gehalten.

Programm unter: www.stadtmuseum-dresden.de/

Wann?
Sonnabend, den 28. Januar 2017 von 10 Uhr – 16 Uhr

Wo?
Stadtmuseum Dresden
Wilsdruffer Straße 2
01067 Dresden

Eintritt frei – um Anmeldung wird gebeten unter:

Tel.: 0351 – 4887301
Fax: 0351 – 4887303
E-Mail: sekretariat@museen-dresden.de

Hallo…Ich bin die“Neue“

•Januar 26, 2017 • Schreibe einen Kommentar

Hallo. Ich bin die „neue“ Praktikantin. Ich heiße Susi, bin 35 Jahre und wohne in der Dresdener Neustadt. Zur Zeit absolviere ich ein berufliches Training und werde im Anschluss eine Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen machen.

Ich freue mich darauf, in meinen vierwöchigen Praktikum, Ulla Wacker und Anett Lentwojt tatkräftig in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und Aufgaben zu übernehmen, die sonst sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Meine erste Aufgabe war es eine Veranstaltungsübersicht für die Schautafel zu gestalten. Dabei ging es hauptsächlich um die Neueröffnung des BRN Museums hier im Stadtteilhaus Dresden Äußere Neustadt. Ausführliches gibt es  in meinen 2. Blogeintrag!

Veranstaltungen Januar bis Mai 2017

Veranstaltungen Januar bis Mai 2017

 

 

 

 

1 Jahr Praktikum im Stadtteilhaus

•Oktober 28, 2016 • Schreibe einen Kommentar

Hallo Liebe interessierte, neugierige, bunte…(und und und)…Leser 😉

Nun hab auch ich das Vergnügen euch über das Leben als Praktikant  im Stadtteilhaus zu berichten.

Zu mir als Person: ich bin 22 Jahre alt, begann in diesem Jahr mein zweijähriges Fachabitur in Richtung Wirtschaft und Verwaltung. Im ersten Jahr ist es erforderlich ein Praktikum zu absolvieren, welches im zweiwöchigen Wechsel zwischen Schule und Praktikum zu stemmen (absolvieren) ist. Irgendwo zwischen Schule und Praktikum treib ich mich dann noch auf einer meiner zwei Nebenjobs rum, langweilig wird mir demzufolge nie.

Kommen wir zum Wesentlichen, seit September darf ich mich hier nun für einige Zeit zum Inventar zählen. Die ersten Wochen sind vorbei und einige fantastische Eindrücke sind gesammelt, die ich EUCH nicht vorenthalten möchte. Im Stadtteilhaus gibt es immer eine Menge zu tun und über jede helfende Hand ist man hier sehr dankbar…an dieser Stelle ein herzlichen Dank an alle Ehrenamtler für eure Unterstützung (auch wenn ich euch noch nicht alle kenne).

Frau Wacker hat mich an meinem ersten Tag super aufgenommen und mich in die Tiefen der Verwaltung eintauchen lassen. Nun fungiere ich als Ansprechpartner für alle Raumsuchende, darin besteht meine Hauptaufgabe in der Organisation und Verwaltung aller Mietungen und dafür sorge zu tragen das die festen Kurse immer ihren Platz zum Entfalten bekommen. Immer im Blick das diese regelmäßigen Veranstaltungen fortlaufend eingepflegt werden müssen, dabei ist es nicht so einfach allen Wünschen und Vorstellungen gerecht zu werden,

Denn…von Yoga bis Tango, bis hin zur Waggelgruppe, Seminaren, Beratungen, Proben, Musikunterricht und und und…. ist alles dabei.

Das Stadtteilhaus ist ein Haus für Viele und Vieles.

Zum Thema Archivarbeit mit Frau Lentwojt: Wer hätte gedacht das mir recherchieren so viel Freude bereiten kann. Das ich stundenlang in meine Arbeit vertieft, in der Vergangenheit schwebend und schmunzelnd viele Interessante Informationen sammeln konnte…..doch darüber später mehr!

Wie Ihr merkt gibt es einiges zu berichten…

ich muss erstmal los, zwei Wochen Schule heißt es zu überstehen, wünscht mir Glück !!!

Bunte Grüße von eurer Praktikantin Romy

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Foto: Lisa Stadtteilhaus

Karten Museumsnacht Dresden 2016

•August 5, 2016 • Schreibe einen Kommentar

20160805_114229Die Museumsnacht Dresden rückt heran. Das erste Mal findet sie im September statt. Wer sich jetzt schon seine Karte sichern möchte, kann diese ab sofort im Büro im Stadtteilhaus kaufen.

Im Archiv nutzen wir die wenigen verbleibenden Wochen und begeben uns derzeit auf Spurensuche ins Gelände. Es erwarten euch spannende Geschichten zum selbst entdecken!

20160805_114352AUSTTELLUNG ZUR MUSEUMSNACHT DRESDEN IM BRN-MUSEUM:

„GRÜNDERZEIT UND KREATIVWIRTSCHAFT – DIE NEUSTADT IM WIRTSCHAFTLICHEN WANDEL“

Samstag, den 17. September 2017

Eintritt: 13€/9€ erm./28€ Familie

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