Beliebter Treffpunkt

Das Haus Marin-Luther-Straße 17 hat mit seinem runden Türmchen und der Klinkerfassade ein markantes Aussehen und beherbergt heute das Cafe Lloyds.

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Martin-Luther-Straße 17 Foto: Joachim Schuster

Die Martin-Luther-Straße wurde 1834 „Auf dem Sand“ angelegt. Damals trug sie noch den Namen Martinstraße. Denn die neue Straße verlief zum größten Teil über das Grundstück des Schänkwirts Johann Gottfried Martin. Später schenkte er sein Land der Stadt. Die Martin-Luther-Kirche wurde fertig gestellt und zum 400. Todestag von Martin Luther erhielt die Straße ihre jetzige Bezeichnung.

Sehr rasch wurde die neue Straße mit Häusern bebaut. Die Hausnummer 17 erscheint erstmalig 1850 im Dresdner Adressbuch und gehörte der Witwe Freifrau Johanna von Luttig. 1880 steht das heutige Haus an der Ecke und im Erdgeschoss existiert zu dieser Zeit eine Schänk- und Speisewirtschaft. 20 Jahre später existierte in den Räumen eine Galateriewarenhandlung. Modische Accessoires waren in der Neustadt schon immer gefragt. Mit Beginn der Nazizeit wurde offenbar praktischer gedacht und das Geschäft in eine Plättanstalt umgewandelt. Noch während der DDR-Zeit bestand die Heißmangel.

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ehemalige Heißmangel Anfang 1990er Jahre Foto: Lothar Lange

Nach der Wende bügelten die Anwohner offensichtlich wieder zu Hause. Die Räume wurde wieder ein Cafe. 2008 eröffnete das heutige Cafe Lloyds und wird von der Evangelischen Behindertenhilfe betrieben. Heute gehört dieses Cafe zu den beliebtesten im Stadtviertel und ist für die nachmittägliche englische Teatime berühmt.

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Cafe Lloyds an der Ecke Böhmische Straße Foto: Stadtteilarchiv

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Die Geschichte von Sport und Tourismus

Der 15. Dresdner Markt für Geschichte und Geschichten in der Sächsischen Staats- und Universitätsbibliothek hat dieses Jahr ein Thema, welches viele Menschen in Dresden bewegt.

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Auf dem Dresdner Geschichtsmarkt gibt es immer etwas zu entdecken Foto: Stadtteilarchiv

Dresden war schon immer eine beliebte Reisestadt. Die gemalten Stadtansichten in der Gemäldegalerie legen darüber Zeugnis ab. Am berühmtesten sind wohl die Bilder des Italieners Bernardo Bellotto, genannt Canaletto. Der Turm der Dreikönigskirche in der Inneren Neustadt ist bis heute beliebt bei den Touristen, denn von oben sieht man die Stadtansicht, wie sie der Maler im 18. Jahrhundert festgehalten hat.

Adrian Zingg und Anton Graff studierten im 19. Jahrhundert in Dresden und wanderten durch die Sächsische Schweiz. Dabei fertigten sie Skizzen der wilden Landschaft an. Musiker folgten ihnen und ließen sich zum Komponieren verführen, Dichter schrieben Gedichte und verfassten Romane. Der Musiker und Malerweg gehört heute zu den beliebtesten Ausflugszielen in Sachsen.

Bei Sport denken viele an Dynamo Dresden. Dabei sind Rugby und Hockey viel ältere Sportarten in der Stadt. Wer kennt heute noch die Radrennbahn in Reick?

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Radrennbahn Dresden Reick 1926 Foto: unbekannt

Die Neustadt macht mit dem Skispringen im Alaunpark Schlagzeilen, wenn mal Schnee liegt. Die Langläufer des Skiweltcup Rennens lassen Schnee künstlich herstellen. Seit 2018 vermarktet sich Dresden als Wintersportort. Steigende Touristenzahlen können eben dem Umweltschutz vorgezogen werden.

Termin: 23./24. Februar 2019

 

Sehenswürdigkeit Hof des Lichts

3c12d092-210a-4eea-9185-fadaff3b6f66Die Kunsthofpassage ist am Jahresanfang noch ein einsamer Ort. Sobald die Sonne rauskommt, strömen die Touristen in den Stadtteil. Schon lange ist die Neustadt kein Geheimtipp mehr bei den Reisenden.

Die Geschichte von Sport und Tourismus ist das Thema des 15. Dresdner Geschichtsmarktes an der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek.

Dieses Jahr beschäftigt sich das Stadtteilarchiv mit der Entwicklung des Tourismus in der Dresdner Neustadt. Am Messestand präsentieren wir unsere Ergebnisse.

Termin notieren! 23. bis 24. Februar 2019

 

 

Willkommen 2019

Das Team vom Stadtteilhaus wünscht allen ein gesundes neues Jahr!

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Dieses Jahr wird es wieder spannend. Das erste Jahresprojekt

„Szeneviertel Dresden Neustadt – Entwicklung des Tourismus“

beschäftigt sich mit der zunehmenden Attraktivität des Viertels für Reisende. Wie ist die Wahrnehmung des Stadtteils für die Tourismuswirtschaft und wie reagieren die Anwohner auf steigende Touistenzahlen? Die Ergebnisse präsentieren wir auf dem

Dresdner Geschichtsmarkt am 23./24. Februar 2019.

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Wir bereiten gleichzeitig die neue Ausstellung

„Graffiti und Street Art Dresden Neustadt“

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vor. Dazu wird das Museum wieder komplett umgebaut. In der Ausstellung beschäftigen wir uns mit der Geschichte der urbanen Kunst in unserem Stadtteil. Dazu haben wir und Experten ins Boot geholt, die seit vielen Jahren in der Szene bekannt sind.

Diese Ausstellung wird gleichzeitig zur Dresdner Museumsnacht gezeigt. Wir hoffen, dass die Besucher die Graffiti-Kunst nicht mehr nur als bloße Schmiererei an den Hauswänden abtun.

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Musikgeschichte BRN – Wozu habt ihr getanzt?

Die Bunte Republik Neustadt ist ohne Livemusik undenkbar. Viele Musiker und Bands wagten hier ihre ersten Schritte vor Publikum.

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Die Ausstellung dokumentiert die Musiker, stellt Bands und Bühnen vor. Unterstützt werden wir durch die vielen Szenefotografen, welche für uns ihre privaten Archive geöffnet haben. Viele Bilder sieht man in der Ausstellung erstmalig.

Begleitet wird die Ausstellung von Interviews mit Musikern und Veranstaltern.

Ausstellungsdauer: Juni bis Oktober 201813495461_590795414422326_1395509911958783377_o

Abgemacht! Sächsisch-Böhmische Grenzgeschichten

Wir möchten Sie recht herzlich zur Eröffnung der Ausstellung und Präsentation der Broschüre
„Abgemacht! – Sächsisch-Böhmische Grenzgeschichten“
am Freitag, den 15. Juni 2018, 18 Uhr in das Museum Bunte Republik Neustadt, Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden einladen.

Zum Buch: Auf gute Nachbarschaft! Humorvolle, heldenhafte und hinreißende Anekdoten aus der sächsischböhmischen Grenzregion. Niedergeschrieben vom tschechischen Historiker Martin Krsek, er erforscht im Stadtmuseum Usti nad Labem das Grenzgebiet und seine Bewohner und der deutschen Stadtführerin Anett Lentwojt. Sie stammt aus der Grenzregion und kennt eine Vielzahl überlieferter Geschichten.

Ein gemeinsames Projekt des Vereins Entwicklungsforum Dresden und des Museums Usti nad Labem. Durch den Kleinprojektefonds der Euroregion Elbe-Labe gefördert mit Mitteln der Europäischen Union.

Nebenzollamt Lohmen und Cafe 1918 SLUB

Schon wieder zu Ende

Hi,

hier meldet sich zum leider nun letzen mal Nina. Während meines 10 tägigen Betriebspraktikums habe ich viel gelernt und konnte viele Erfahrungen sammeln. Zwar hatte jeder viel zu tun und ich hab sehr viel allein gearbeitet, aber das hat mir wirklich geholfen und gezeigt, was es bedeutet, in einem Büro zu arbeiten (auch wenn es hier im Stadtteilhaus bestimmt nicht wie in anderen Büros zugeht).

Es war wirklich schön zu sehen, was ich am Ende des Praktikums fertiggestellt hatte, und meine Arbeit hier war auf jeden Fall nicht nur so viel Wert, wie wenn man einfach nur das gesamte Praktikum Kaffee kocht. Gestern bin ich sogar noch, nachdem ich meine anderen Aufgaben fertiggestellt hatte, mit einer A1 großen Mappe durch die halbe Neustadt zum Copyshop gerannt, um diverse BRN-Plakate aus fast allen Jahren einscannen und nochmal drucken zu lassen.

Das STH und vor allem hier das Stadtteilarchiv ist wirklich ein schöner Ort, um als Schüler ein Praktikum zu machen, bei dem man auch selbst mal anpacken muss, natürlich ohne sich zu überarbeiten. Mit den anderen Praktikanten und den Mitarbeitern fühlt man sich sehr willkommen und bekommt Lust, doch ein bisschen länger hierzubleiben.

Ich wünsche allen kommenden Praktikanten eine schöne Zeit hier.

Lieben Gruß, Nina 😛