Und da wundern sich die Informatiker-Datenbank oder Teekessel?

Ich glaube Mark Twain hat mal gesagt: „Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ So ungefähr ist die Programmierung der Datenbank für das Stadtteilarchiv. Gestern hatte ich den Eindruck, das entworfene Programm wäre frauenfeindlich. Immer wenn ich mich dran gesetzt habe, ging nix mehr. Kaum schaut Jörg auf dem Bildschirm, flutscht es nur so. Das ist doch mies! Täglich sitzen Jörg und ich hier, um die neue Datenbank zu testen. Ich gebe eine Akte ein und diverse Fehlermeldungen erscheinen mit sehr lustigen Namen. Ich lerne grade dass ein Fehler, auch wenn er gleich heißt, noch lange nicht derselbe ist. Ich fühle mich, wie beim Teekessel Raten. Aber immer erscheint nach diversen Versuchen von „neu laden“,  verschiedenen Hasstiraden auf Rechner, Tastatur, eigenes Unvermögen oder bellender Berta unterm Tisch irgendwann mal das gewünschte Ergebnis. Mein Programmierer ist für mich, wie ein Zauberer. Ich kapier wohl niemals, wie man aus endlosen Zahlenreihen Bilder entwerfen kann, die man bedienen kann. Am Besten finde ich die Frage: „Wie willst du das denn haben?“. „Äh, so dass es geht?“ „Aber wie soll es denn gehen?“ „Keine Ahnung. Ich will es nur bedienen können.“, sage ich. Irgendwie sprechen wir sowieso nicht die gleiche Sprache. Nicht nur Mann-Frau-Kommunikation, obendrauf kommt noch Informatiker und Archivarin!

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