Mein erster Eindruck vom Stadtteilarchiv

Mein Name ist Lola, ich bin 15 Jahre alt und mache die nächsten zwei Wochen ein Schülerpraktikum im Stadtteilarchiv Dresden-Neustadt.

Zuerst einmal, wie ich hier her gefunden habe: zufälliger Weise über diesen Blog, in dem ich auf einen Artikel vom letzten Praktikanten stieß. Schon allein die Gestaltung der Website sah so gar nicht nach alten Akten und verstaubten Antiquitäten aus. Denn mal ganz ehrlich, jeder, der an einen Archivar denkt, ohne einen zu kennen, hat sofort ein klischeehaftes Bild im Kopf. Doch gegen die meisten Annahmen ist dieser Beruf ziemlich anspruchsvoll. Es geht nicht nur darum wichtige Zeitzeugen zu finden und deren Aussagen zu sortieren und abzulegen, um für die Nachwelt erhalten zu bleiben, sondern es müssen nebenbei noch viele Veranstaltungen des Stadtteilhauses geplant und Sponsoren aufgetrieben werden. Das alles unter einen Hut zu bringen erfordert nicht nur starke Nerven, sondern auch ein enormes Organisatonstalent und gründliches Allgemeinwissen. Meiner Aufassung nach ist der Beruf des Archivars total verkannt, für die bedeutende Arbeit, die hier fast täglich geleistet wird. Bei dem ganzen Stress noch freundlich und sympatisch zu bleiben, grenzt an ein Wunder und ist nur mit Persönlichkeit und jeder Menge Engagement zu schaffen.

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