Autor: neustadtnovizen

Ich bin Praktikant im Stadtteilarchiv Dresden Neustadt und blogge hier meine Erfahrungen.

16. Dresdner Geschichtsmarkt

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Foto: Stadtteilarchiv

Der diesjährige Geschichtsmarkt am zweiten Märzwochenende ist der Geschichte von Fotografie, Film und Kino in Dresden gewidmet.

Er bietet Hobbyhistorikern und sich mit der Dresdner Stadtgeschichte befassenden Vereinen die Möglichkeit, unter dem Thema: stehende und laufende Bilder auszustellen, vorzutragen und Eigenpublikationen zu vertreiben.

Neben der Präsentation in Form von Ausstellertafeln und Vorträgen dient der Markt auch der Vernetzung und dem Austasch zwischen Vereinen und  Privatpersonen, welche ehrenamtlich zur Geschichte Dresdens forschen.

Die zweitägige Veranstaltung findet am Samstag, dem 14.03.2020 von 10-17 Uhr und am Sonntag, dem 15.03.2020 von 10-15 Uhr in den Räumlichkeiten der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) statt.

Der Markt ist der Öffentlichket zugänglich und erlaubt es Ihnen als Besucher ins Gespräch zu kommen und sich über die bewegte Vergangenheit und reiche Geschichte Dresdens zu informieren.

Genaue Informationen zum Programm finden sie unter www.geschichtsmarkt-dresden.de.

Graffiti und Street Art 1988-2000

In zwei Tagen ist es  schon wieder soweit- Die BRN 2019 startet!

Auch in diesem Jahr wird im Rahmen des Stadtteilfestes, wieder eine Ausstellung im BRN-Museum zu sehen sein. Diese widmet sich dem Thema „Graffiti und Street Art 1988-2000:“ In diesem Zeitraum vollzog sich im Stadtteil Dresden Neustadt ein ständiger Wandel.Die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen jener Zeit, finden auch in der Graffiti und Street Art Szene ihren Ausdruck. Häuserwände, Mauern und Bauzäune „sprechen“ ungefragt. Sie spiegeln die Situation im Stadtteil seismografisch wieder.

Zum Einen veränderten sich im Zuge der friedlichen Revolution in der DDR 1989  die politischen Verhältnisse grundlegend. Dies beeinflusste natürlich die Lebensumstände der Menschen in der DDR im Allgemeinen und speziell auch in der Dresdner Neustadt. Interessanterweise entstanden in dieser Zeit bereits die ersten Graffitis im Stadtteil. In der Ausstellung wird dies unter dem Gesichtspunkt: „Volk? Es volkt nicht!“, thematisiert. Dabei werden auch die Akteure der ersten Writer-Generation vorgestellt.

 

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Volk? Es volkt nicht! Brückner 1991

Die Wiedervereinigung 1990 wurde von einigen auch kritisch gesehen. So zum Beispiel von den Gründern der Bunten Republik Neustadt. Wer sich für Einzelheiten und Hintergründe rund um die Entstehung der BRN interessiert, dem ist ein Besuch im Museum wärmstens zu empfehlen.

 

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Fotografie 1990: Schmidt

Zwischen 1995 und 2000 wuchs die Szene enorm an. Wände wurden eingestrichen, beklebt und mit Tarnnamen versehen. Es entstanden, wenn man so will, Blühende Landschaften. Zudem erschien mit „Boomy“, das erste Dresdner Hip-Hop-Magazin. Die Exposition geht auch der Frage nach, welches die Motive der Writer der zweiten und dritten Generation waren.

Öffnungszeiten zur BRN:

Fr. 14.6. 17-20 Uhr

Sa. 15.6. 11-20 Uhr

So. 16.6. 12-16 Uhr

Die Ausstellung bleibt noch bis Mai 2020 bestehen.

Reguläre Öffnungszeiten:

So. 11-17 Uhr

 

 

 

Scheune und BRN-Ausstellung

Seit mittlerweile zwei Wochen absolviere ich nun schon ein Praktikum im Stadtteilarchiv in Dresden Neustadt.  Langweilig ist es mir dabei nur selten geworden, denn ich war meist mit interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben betraut.

Eine meiner wesentlichen Tätigkeiten bestand darin, Unterlagen aus dem Kulturzentrum Scheune zu ordnen und zu kategorisieren. Zunächst fiel es mir etwas schwer, die Vielzahl an Dokumenten, Fotos, Dias und anderen Dingen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Im Lauf der Zeit kam ich damit aber immer besser zurecht und entwickelte durchaus auch ein gewisses Interesse für dieses Thema. Mir wurde bewusst, dass die Scheune auch heute noch ein wichtiger Teil des regionalen Kulturlebens ist. Zudem stieß ich auf einige witzige Anekdoten. So soll beispielsweise die Benennung des Gebäudes auf einen Ausspruch von Walter Ulbricht zurückgehen. („Für so eine Scheune gebe ich meinen Namen nicht her.“)

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Archivmaterial Foto: FN

Des Weiteren war ich an den Vorbereitungen für die Ausstellung im BRN-Museum beteiligt. Dafür mussten zunächst erst einmal alle Fotos und Plakate des Vorjahres abgehängt werden. Ich wurde darauf hingewiesen, dass einige der Exponate einen besonderen Wert besitzen. Deshalb bemühte ich mich darum, diese Aufgabe sehr sorgfältig und gewissenhaft zu erfüllen. In diesem Jahr wird die Ausstellung unter anderem durch den Themenschwerpunkt: „Graffiti und Street Art 1988-2000“ bestimmt.

Ferner sollte ich anlässlich der Veranstaltung „Dresden ist bunt“, einen Flyer erstellen. Auf diesem waren Ort, Zeiten und Themen der BRN 2019, sowie das aktuelle Logo abgebildet. Im Zuge dieses Auftrags wurde mir klar, dass meine digitalen Kentnisse noch ausbaufähig sind.

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Flyer Foto: FN

In den kommenden Tagen, werde ich voraussichtlich beim Aufbau im BRN-Museum mitwirken. Am kommenden Wochenende werde ich mich an der Beaufsichtigung und dem Einlass im Stadtteilhaus beteiligen. Dies wird dann den Abschluß meines Praktikums bilden.

Historische Graffitis

Seit einer Woche absolviere ich mein Praktikum im Stadtteilarchiv Dresden Neustadt, in meiner ersten Woche habe ich Historische Bilder von 1990-1995 herausgesucht auf denen Graffitis zu sehen sind, von diesen Bildern gibt es viel mehr als gedacht, deshalb musste ich auch 2892 Bilder durchsehen. Letztendlich habe ich 141 Bilder heraussuchen können, also ca. 5%.25f_Fotografien-90-2002_3-5512-242 Zur Hälfte gesprühtes Fahrrad.                                                                            Foto: Unbekannt

Diese Bilder habe ich dann in einer Diashow/PowerPoint aneinandergereiht und beschriftet, was viel anstrengender war als gedacht da ich zu vielen Bildern die  Jahreszahlen und Titel oder die Künstler suchen musste. Das was mich am meisten angestrengt hat war allerdings das Entziffern der Texte auf diesen Graffitis.

Die Diashow kann man im BRN-Museum ansehen (ab dem 14.06.2019).

Im Moment bin ich damit beschäftigt diesen Blog zu schreiben und Fotografien die zusammenkleben voneinander zu trennen, außerdem scanne ich noch nicht digital gespeicherte Fotos ein und speichere diese. Auch wenn es anstrengend klingt macht die Arbeit hier im Stadtteilhaus viel Spaß! Besonders hat mir gefallen die vielen verschiedenen Bilder anzusehen und somit die unterschiedlichen Werke der Künstler zu sehen. Die Zeit vergeht hier wie im Flug und jetzt ist schon fast die zweite Woche meines Praktikums vorbei, was meiner Meinung nach wirklich schade ist.

Schon wieder zu Ende

Hi,

hier meldet sich zum leider nun letzen mal Nina. Während meines 10 tägigen Betriebspraktikums habe ich viel gelernt und konnte viele Erfahrungen sammeln. Zwar hatte jeder viel zu tun und ich hab sehr viel allein gearbeitet, aber das hat mir wirklich geholfen und gezeigt, was es bedeutet, in einem Büro zu arbeiten (auch wenn es hier im Stadtteilhaus bestimmt nicht wie in anderen Büros zugeht).

Es war wirklich schön zu sehen, was ich am Ende des Praktikums fertiggestellt hatte, und meine Arbeit hier war auf jeden Fall nicht nur so viel Wert, wie wenn man einfach nur das gesamte Praktikum Kaffee kocht. Gestern bin ich sogar noch, nachdem ich meine anderen Aufgaben fertiggestellt hatte, mit einer A1 großen Mappe durch die halbe Neustadt zum Copyshop gerannt, um diverse BRN-Plakate aus fast allen Jahren einscannen und nochmal drucken zu lassen.

Das STH und vor allem hier das Stadtteilarchiv ist wirklich ein schöner Ort, um als Schüler ein Praktikum zu machen, bei dem man auch selbst mal anpacken muss, natürlich ohne sich zu überarbeiten. Mit den anderen Praktikanten und den Mitarbeitern fühlt man sich sehr willkommen und bekommt Lust, doch ein bisschen länger hierzubleiben.

Ich wünsche allen kommenden Praktikanten eine schöne Zeit hier.

Lieben Gruß, Nina 😛

Die Arbeit im Archiv

Hi, da bin ich wieder mal 🙂

In der letzten Woche hab ich viel gelernt und natürlich weiterhin viel im Archiv gestöbert. Im Stadtteilhaus haben alle viel zu tun, denn in weniger als zwei Monaten ist schon wieder BRN. Mit meinen Aufgaben kam ich gut zurecht und im Archiv findet man ungefähr Fotos von allem, so habe ich auch Fotos von Freunden und Bekannten von mir gefunden .

Für die eine Präsentation, die ich mache, bin ich einen Nachmittag durch die komplette Neustadt gerannt und hab Fotos von Häusern und anderen Orten gemacht, die ich von früher im Archiv gefunden habe und mit heute vergleichen wollte. Dabei hab ich den Fehler begangen, mir nur Hausnummer aufzuschreiben und als ich mir die Fotos später ansah, hab ich bemerkt, dass früher manche Häuser andere Hausnummern als heute hatten. Im Nachhinein ist das auch logisch, dennoch musste ich ein paar Fotos erneut schießen.

Es war sehr spannend,  Fotos der Neustadt zu finden, die teilweise noch von 1930, aber auch aus den letzten 20 Jahren stammen, da ich nur  wenig darüber wusste, wie der Stadtteil früher aussah. Dabei hab ich zum Beispiel entdeckt, dass es früher auf der Louisenstraße eine Kohlehandlung gegeben hat und die erste Bio-Sphäre nur ein kleiner Lebensmittel gewesen war.

Mein Praktikum dauert leider nur noch bis nächsten Donnerstag, auch wenn durch das lange Wochenende die Zeit noch mehr verkürzt wird. Bis jetzt war es aber eine sehr schöne Erfahrung, mit all den anderen netten Leuten hier im Stadtteilhaus zu sitzen.

Bis nächste Woche, Nina

 

Mal wieder eine neue Praktikantin

Hi 🙂

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das bin ich, wenn auch etwas gruselig

Mein Name ist Nina und vom 19.04. bis zum 03.05. bin ich hier im Stadtteilhaus um mein Betriebspraktikum im Archiv zu machen.

Bald steht mal wieder die BRN an und es gibt noch ordentlich was zu tun und in meinen Aufgabenbereich fällt das Vorbereiten zwei verschiedener Diashows, die beide eine kleine Zeitreise durch die Neustadt unternehmen werden. Zum einen durchforste ich das Archiv nach Bildern der BRN von 1990 bis 2017, die dann in fortlaufender Form auf der BRN in einem kleinen Kino aus einer Telefonzelle laufen werden, und zum anderen bastle ich noch eine Diashow über alte Neustadtansichten, die man während der BRN hier im Biergarten der Stadtteilhauses besichtigen kann.

Das Praktikum hier ist eine sehr guter Ausgleich zur Schule, denn im Gegensatz zum theoretischem Lernen wurden mir gleich praktische Arbeiten anvertraut. Auch wenn ich keinerlei Erfahrung mit Archivarbeit habe und eigentlich ein kleiner Schreibtischmuffel bin, komme ich in dem was ich tue sehr gut zurecht und es macht mir auch Spaß zu sehen, was man geschafft hat, auch wenn die Arbeit mit dem Archiv wesentlich länger dauert als gedacht…

In den nächsten zwei Blogbeiträgen werde ich euch über mein Praktikum auf dem Laufenden halten, auch wenn ich meine erste Woche (bestehend aus zwei Tagen) nun fast beendet habe…  😉

Bis denne, Nina