BRN

Schon wieder zu Ende

Hi,

hier meldet sich zum leider nun letzen mal Nina. Während meines 10 tägigen Betriebspraktikums habe ich viel gelernt und konnte viele Erfahrungen sammeln. Zwar hatte jeder viel zu tun und ich hab sehr viel allein gearbeitet, aber das hat mir wirklich geholfen und gezeigt, was es bedeutet, in einem Büro zu arbeiten (auch wenn es hier im Stadtteilhaus bestimmt nicht wie in anderen Büros zugeht).

Es war wirklich schön zu sehen, was ich am Ende des Praktikums fertiggestellt hatte, und meine Arbeit hier war auf jeden Fall nicht nur so viel Wert, wie wenn man einfach nur das gesamte Praktikum Kaffee kocht. Gestern bin ich sogar noch, nachdem ich meine anderen Aufgaben fertiggestellt hatte, mit einer A1 großen Mappe durch die halbe Neustadt zum Copyshop gerannt, um diverse BRN-Plakate aus fast allen Jahren einscannen und nochmal drucken zu lassen.

Das STH und vor allem hier das Stadtteilarchiv ist wirklich ein schöner Ort, um als Schüler ein Praktikum zu machen, bei dem man auch selbst mal anpacken muss, natürlich ohne sich zu überarbeiten. Mit den anderen Praktikanten und den Mitarbeitern fühlt man sich sehr willkommen und bekommt Lust, doch ein bisschen länger hierzubleiben.

Ich wünsche allen kommenden Praktikanten eine schöne Zeit hier.

Lieben Gruß, Nina 😛

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Die Arbeit im Archiv

Hi, da bin ich wieder mal 🙂

In der letzten Woche hab ich viel gelernt und natürlich weiterhin viel im Archiv gestöbert. Im Stadtteilhaus haben alle viel zu tun, denn in weniger als zwei Monaten ist schon wieder BRN. Mit meinen Aufgaben kam ich gut zurecht und im Archiv findet man ungefähr Fotos von allem, so habe ich auch Fotos von Freunden und Bekannten von mir gefunden .

Für die eine Präsentation, die ich mache, bin ich einen Nachmittag durch die komplette Neustadt gerannt und hab Fotos von Häusern und anderen Orten gemacht, die ich von früher im Archiv gefunden habe und mit heute vergleichen wollte. Dabei hab ich den Fehler begangen, mir nur Hausnummer aufzuschreiben und als ich mir die Fotos später ansah, hab ich bemerkt, dass früher manche Häuser andere Hausnummern als heute hatten. Im Nachhinein ist das auch logisch, dennoch musste ich ein paar Fotos erneut schießen.

Es war sehr spannend,  Fotos der Neustadt zu finden, die teilweise noch von 1930, aber auch aus den letzten 20 Jahren stammen, da ich nur  wenig darüber wusste, wie der Stadtteil früher aussah. Dabei hab ich zum Beispiel entdeckt, dass es früher auf der Louisenstraße eine Kohlehandlung gegeben hat und die erste Bio-Sphäre nur ein kleiner Lebensmittel gewesen war.

Mein Praktikum dauert leider nur noch bis nächsten Donnerstag, auch wenn durch das lange Wochenende die Zeit noch mehr verkürzt wird. Bis jetzt war es aber eine sehr schöne Erfahrung, mit all den anderen netten Leuten hier im Stadtteilhaus zu sitzen.

Bis nächste Woche, Nina

 

Mal wieder eine neue Praktikantin

Hi 🙂

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das bin ich, wenn auch etwas gruselig

Mein Name ist Nina und vom 19.04. bis zum 03.05. bin ich hier im Stadtteilhaus um mein Betriebspraktikum im Archiv zu machen.

Bald steht mal wieder die BRN an und es gibt noch ordentlich was zu tun und in meinen Aufgabenbereich fällt das Vorbereiten zwei verschiedener Diashows, die beide eine kleine Zeitreise durch die Neustadt unternehmen werden. Zum einen durchforste ich das Archiv nach Bildern der BRN von 1990 bis 2017, die dann in fortlaufender Form auf der BRN in einem kleinen Kino aus einer Telefonzelle laufen werden, und zum anderen bastle ich noch eine Diashow über alte Neustadtansichten, die man während der BRN hier im Biergarten der Stadtteilhauses besichtigen kann.

Das Praktikum hier ist eine sehr guter Ausgleich zur Schule, denn im Gegensatz zum theoretischem Lernen wurden mir gleich praktische Arbeiten anvertraut. Auch wenn ich keinerlei Erfahrung mit Archivarbeit habe und eigentlich ein kleiner Schreibtischmuffel bin, komme ich in dem was ich tue sehr gut zurecht und es macht mir auch Spaß zu sehen, was man geschafft hat, auch wenn die Arbeit mit dem Archiv wesentlich länger dauert als gedacht…

In den nächsten zwei Blogbeiträgen werde ich euch über mein Praktikum auf dem Laufenden halten, auch wenn ich meine erste Woche (bestehend aus zwei Tagen) nun fast beendet habe…  😉

Bis denne, Nina

Besuch aus Ungarn

Hallo liebe Leser,

hier ist Emmy und ich möchte euch eine neue Praktikantin vorstellen. Sie heißt Alexandra und sie ist 17 Jahre alt. Ihr Heimatland ist Ungarn und sie hält sich für insgesamt vier Wochen in Deutschland auf, wovon sie drei Wochen ein Praktikum im Stadtteilhaus Dresden-Neustadt absolvieren wird. Ihr Aufenthalt ist im Rahmen eines betrieblichen Praktikums und um die deutsche Sprache besser zu lernen – deshalb stelle ich sie euch vor.P1050878

Sie wird mir bei der Ausstellung „Was glaubt die Neustadt?“ mithelfen und Photos machen, wenn wir die Ansprechpartner der Glaubensgemeinschaften besuchen werden.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und ich hoffe, dass Alexandra gute sprachliche Erfahrungen sammeln kann.

Liebe Grüße

Alexandra & Emmy

 

 

Erste Vorbereitungen für die Glaubensausstellung im BRN-Museum

Hallo liebe Leser,

ich bin es wieder, Emmy, und melde mich nun nach der 1.Woche meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Stadtteilhaus Dresden-Neustadt zurück.

Die Vorbereitungen für die Glaubensausstellung im BRN-Museum für die Museumsnacht Dresden sind im vollen Gange. Die gesamte Woche habe ich mich damit beschäftigt, vorläufige Recherchen zu den verschiedenen Glaubensgemeinschaften der Neustadt einzuholen. Dazu habe ich im Internet Webseiten durchforstet und Informationen zusammengestellt. Anhand vorgefertigter inhaltlicher Schwerpunkte konnte ich die Informationen gut zuordnen und so gelingt es auch, fehlende wichtige Fakten aufzuzeigen.

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Logo des Samten Shenpen Ling e.V. – einer buddhistischen Gemeinschaft mit tibetischer Gelug-Tradition

Es ist interessant zu sehen, welche Vielfalt an Glaubensgemeinschaften es in der Neustadt gibt – von einer katholischen Pfarrei über eine Neuapostolische Kirche und Evangelisch-Lutherischen Freikirchen zu buddhistischen Zentren mit den verschiedensten Traditionen.

 

Nun da Informationen zu den Glaubensgemeinschaften vorliegen, gilt es nochmal inhaltliche Schwerpunkte herauszufiltern, um gelungene Texte für die Ausstellung zu erarbeiten. Und genau das wird meine Aufgabe für nächste Woche sein. Für Bildmaterial werden Termine mit den Glaubensgemeinschaften vereinbart, wobei auch fehlende Informationen über ein Interview erfragt werden können.

Es ist eine ganz neue Erfahrung für mich zu sehen, wie eine Ausstellung entsteht und es freut mich sehr, dass ich an dieser Aufgabe mithelfen kann.

Ein schönes Wochenende wünscht Emmy

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Mein Arbeitsplatz

Die BRN ist nicht tot

Das war die mehrheitliche Meinung in unserem Gästebuch über unsere diesjährige Sonderausstellung im BRN-Museum „Ich glaube, die BRN ist tot. Oder doch nicht“.

Der Aufwand, ein Grab für die BRN zu bauen hat sich gelohnt. Auf dem Grabstein wurden die vielen Verbote und Neuregelungen, welche das Gesicht der BRN immer wieder änderten, dargestellt. Selbst Neustädter, welche die BRN  gut kennen, waren überrascht, wie viele sich angesammelt haben.

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Foto: Leikauf „Blick in die Sonderausstellung Die BRN ist tot oder doch nicht?“

Am BRN-Sonntag 2017 hat sich die Schwafelrunde (ohne Ritter) selbst abgeschafft. Ihr Symbol, der goldene Thron mit den Flügeln ist jetzt ebenfalls im BRN-Museum zu finden. Das Sofa darf benutzt werden. Wer sich darauf nieder lässt, ist für diese Zeit der Monarch der BRN und darf sich huldigen lassen, Gesetze bestimmen oder einfach das Dasein genießen.

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Foto: Weber „Bau der Ausstellungseinbauten im Garten von Webers“

 

Ganz besonders beliebt, war die Geruchsstation „Wie roch die Neustadt 1990?“. Jüngere Generationen, welche die Neustadt erst nach der Sanierung kennengelernt haben, konnten anhand der Geruchsproben feststellen, ob sie damals auch gern hier gelebt hätten. Die Altneustädter fanden die Idee sehr lustig und bestätigten, dass die Geruchsproben gelungen seien und dass der Trabbi-Geruch noch fehle. Aber Kohlenmonoxid und Bleiduft in der Luft schien mir zu gefährlich im Museum.

Wer sich getraut hat, roch an der originalen Punk-Kleidung, durchtränkt von Rauch und Schweiß der zahlreichen Konzerte.

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Überrascht reagierte Nadine Duchi, als sie die BRN selbst gerade durchschlenderte und von Passanten angesprochen wurde: „Eh, ich habe sie gerade im Museum gesehen!“. Nadine trägt jedes Jahr das selbe Kleid. Mit ihrem Fotoapparat dokumentiert sie die Straßen. Wir hoffen, das Kleid wird irgendwann dem BRN-Museum übereignet.

Von den bunten Räumen hob sich Christine Starkes Ausstellung „Die Selbstständigen“ ab. In diesem Teil der Ausstellung wurden Frauen aus dem Viertel in ihren Geschäften porträtiert.

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Foto: Leikauf Christine Starke

Insgesamt besuchten 250 Besucher das Museum. Ganz besonders möchte ich den freiwilligen Helfern und Spendern danken! Ohne sie wäre das Museum nicht möglich.

Ulla Wacker und Raiko Aust für die technischen Dienste und die Öffentlichkeitsarbeit.

Alexandra Nemeti vom „Atelier Nyxara“ spendierte uns die goldene Husse für unseren Thron.

Familie Weber für die Fahrdienste, das Werkzeug, Tischler- und Malerarbeiten und Ausstellungsabbau.

Florian Bauer und Jodie Lentwojt für die Punkkleidung und die Museumsdienste.

Sven Ripperger und Lydia Unger für die vielen Bastelarbeiten, den Ausstellungsauf- und abbau und die moralische Unterstützung.

Javier Sobremazas  für den Filmverleih „The New City – Das bunte Dresden“

Barbara Reißig vom Museum „Welt der DDR“ für die Dauerleihgabe des Plattenspielers.

Elke, Anita, Stephan, Salome, Regine, Joachim und Andreas für die übernommenen Museumsdienste während der BRN.

Thomas Alexander Leikauf für die Foto-Dokumentation der BRN-Ausstellung.

 

 

BRN 2017 – Die Überraschungs-BRN

Viele Veranstalter sind dieses Jahr überrascht, dass ihre Anträge wenige Tage vor der BRN für die Aufbauten noch gar nicht bearbeitet, abgelehnt wurden oder genehmigt unter Auflagen. Wer braucht schon Planungssicherheit?

Es bleibt dieses Jahr eine Überraschung für alle, welche Veranstaltungen überhaupt durchgeführt werden können.

Ganz sicher eröffnen unsere vier Ausstellungen im BRN-Museum am Freiteg, den 17.6.2017, um 17 Uhr!

Hier das gesamte BRN-Programm im Stadtteilhaus:

Dauerausstellung

 

Bunte Republik Neustadt – Was ist die BRN?

Kennst du die BRN? Was ist der Ursprung? Seit wann existiert sie und warum? Warum eine Mickey Maus in der Flagge? Was sind Punknoten? Warum haben wir einen Minister für Außenwirtschaftliche Angelegenheiten und was macht der?

 

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Noch wird gebaut im BRN-Museum

Sonderausstellungen

 

Glaubensfrage: „Ich glaube die BRN ist tot!“ oder doch nicht?

Gibt es DIE Bunte Republik Neustadt überhaupt noch? Särge wurden durch die Neustadt getragen, die BRN für tot erklärt und sie wurde abgesagt. Anarchie versus Kommerz, BRN-Flucht und Massentourismus, seit die BRN besteht prallen Ablehnung und Befürwortung aufeinander. Und doch lebt sie. Warum eigentlich?

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Foto: Lothar Lange 1991

 

Fotoausstellung „Die Selbstständigen“ – Christine Starke

Die Fotografin Christine Starke fotografierte die zahlreichen Frauen, die in der Neustadt selbstständig arbeiten. Von der Bauunternehmerin, über die Steuerberaterin bis zur Galeristin. Frauen prägen diesen Stadtteil.

Fotoausstellung „BRN Impressionen“ – Nadine Duchi

Die „BRN-Touristin“ Nadine Duchi aus Bonn ist eine Amateurfotografin. Seit Jahren reist sie extra wegen der BRN nach Dresden und dokumentiert sie unbefangen. Mit ihrer Fotografie unterstützt sie das Stadtteilarchiv Dresden Neustadt.

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Foto: Nadine Duchi

 

Am Rande, aber mittendrin – 20 Jahre Stadtteilhaus Äußere Neustadt e.V.

Das Stadtteilhaus liegt geografisch am Ostende des Stadtteils, aber aus dem Leben der Neustädter ist es nicht wegzudenken. Oft stand dem Verein das Wasser bis zum Hals, aber die Trutzburg hält. Viele Vereine und Initiativen haben hier ihren Anfang und nutzen das Haus bis heute. Der Verein feiert dieses Jahr 20. Geburtstag!

 

Filmvorführung

The New City – Das bunte Dresden“ von Javier Sobremazas

Der Spanier Javier Sobremazas verfolgt die Berichterstattungen über PEGIDA in Dresden und fragt sich, ist diese Stadt wirklich so rechtsradikal? Mit seiner Kamera besucht er Vereine, filmt Initiativen, führt Interviews mit Deutschen, Ausländern, die hier schon lange leben und Flüchtlingen, die erst kurz in der Stadt sind. Entstanden ist ein Film über das bunte Dresden, das viel bunter ist, als die meisten Dresdner glauben.

Regie: Javier Sobremazas

Dauer: ca. 25 Minuten

Filmvorführung: Freitag:  19 h, Samstag: 13h, 16h, 19h, Sonntag: 13h, 15h

https://www.facebook.com/TheNewCityDasBunteDresden/

Sonderöffnungszeiten BRN-Museum:

Freitag   17 – 20 Uhr, Samstag 11 – 20 Uhr, Sonntag 12 – 17 Uhr

Eintritt: 2 €

Durch den Eintritt finanziert ihr die Druckkosten für die Bilder in der Ausstellung und die Archivierung der historischen Dokumente. Das Museum wird rein ehrenamtlich geführt und erhält keine finanzielle Unterstützung durch die Stadt.