BRN

Corona: BRN-Museum geschlossen

Das Stadtteilhaus und das Museum Bunte Republik Neustadt bleibt aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen.

BRN 2011 Freitag-Die Ruhe vor dem Sturm 098

Wegweiser zum BRN-Museum

Wir hoffen zur 30. Bunten Rpebublik Neustadt mit der neuen Ausstellung

„Totgesagt und Hochgejubelt – 30 Jahre BRN“

wieder eröffnen zu können.

Ausstellungen und Ereignisse 2020

Das Museum Bunte Republik Neustadt präsentiert dieses Jahr wieder vier Ausstellungen.

Januar – April 2020

Ausstellung: Graffiti und Street Art 1988 bis 2000

Wie entwickelte sich diese Kunstszene in Dresden. Wer waren die Writer der 1. Generation und wer folgte ihnen?

P1080485

Mai – Juni 2020

Umbaupause

19. – 21. Juni 2020 Bunte Republik Neustadt

Sonderausstellung: Das BRN-Museum feiert 10 Jahre Ausstellungen im Stadtteilhaus

Juni – Dezember 2020

Ausstellung: Totgesagt und Hochgejubelt – Wir feiern 30 Jahre Bunte Republik Neustadt!

Wie kam es 1990 zur Gründung der Bunten Republik Neustadt? Wie entwickelte sich eine Protestaktion zum beliebten und gehassten Musik- und Straßenfest in Dresden.

CIMG8654

4. Juli 2020

Sonderausstellung zur Museumsnacht mit Filmvorträgen

Weitere empfehlenswerte Termine:

14. – 15. März 2020

Geschichtsmarkt Dresden in der SLUB: Film- und Kinogeschichte in Dresden

Zahlreiche Heimatforscher und Vereine stellen ihre Ergebnisse vor.

20190923_101811_ergebnis

27. Mai 2020

Internationaler Museumstag

Alle teilnehmenden Museen können ohne Eintritt besucht werden.

Ganzjährig bieten wir Stadtteilrundgänge und Führungen durch unser Museum an. Diese können bei uns gebucht werden.

P1190692

 

 

 

Graffiti und Street Art 1988-2000

In zwei Tagen ist es  schon wieder soweit- Die BRN 2019 startet!

Auch in diesem Jahr wird im Rahmen des Stadtteilfestes, wieder eine Ausstellung im BRN-Museum zu sehen sein. Diese widmet sich dem Thema „Graffiti und Street Art 1988-2000:“ In diesem Zeitraum vollzog sich im Stadtteil Dresden Neustadt ein ständiger Wandel.Die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen jener Zeit, finden auch in der Graffiti und Street Art Szene ihren Ausdruck. Häuserwände, Mauern und Bauzäune „sprechen“ ungefragt. Sie spiegeln die Situation im Stadtteil seismografisch wieder.

Zum Einen veränderten sich im Zuge der friedlichen Revolution in der DDR 1989  die politischen Verhältnisse grundlegend. Dies beeinflusste natürlich die Lebensumstände der Menschen in der DDR im Allgemeinen und speziell auch in der Dresdner Neustadt. Interessanterweise entstanden in dieser Zeit bereits die ersten Graffitis im Stadtteil. In der Ausstellung wird dies unter dem Gesichtspunkt: „Volk? Es volkt nicht!“, thematisiert. Dabei werden auch die Akteure der ersten Writer-Generation vorgestellt.

 

Volk Es Volkt nicht 1989_Brückner 1991

Volk? Es volkt nicht! Brückner 1991

Die Wiedervereinigung 1990 wurde von einigen auch kritisch gesehen. So zum Beispiel von den Gründern der Bunten Republik Neustadt. Wer sich für Einzelheiten und Hintergründe rund um die Entstehung der BRN interessiert, dem ist ein Besuch im Museum wärmstens zu empfehlen.

 

07sw_Fotografien-90-2002_3-5512-242

Fotografie 1990: Schmidt

Zwischen 1995 und 2000 wuchs die Szene enorm an. Wände wurden eingestrichen, beklebt und mit Tarnnamen versehen. Es entstanden, wenn man so will, Blühende Landschaften. Zudem erschien mit „Boomy“, das erste Dresdner Hip-Hop-Magazin. Die Exposition geht auch der Frage nach, welches die Motive der Writer der zweiten und dritten Generation waren.

Öffnungszeiten zur BRN:

Fr. 14.6. 17-20 Uhr

Sa. 15.6. 11-20 Uhr

So. 16.6. 12-16 Uhr

Die Ausstellung bleibt noch bis Mai 2020 bestehen.

Reguläre Öffnungszeiten:

So. 11-17 Uhr

 

 

 

Scheune und BRN-Ausstellung

Seit mittlerweile zwei Wochen absolviere ich nun schon ein Praktikum im Stadtteilarchiv in Dresden Neustadt.  Langweilig ist es mir dabei nur selten geworden, denn ich war meist mit interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben betraut.

Eine meiner wesentlichen Tätigkeiten bestand darin, Unterlagen aus dem Kulturzentrum Scheune zu ordnen und zu kategorisieren. Zunächst fiel es mir etwas schwer, die Vielzahl an Dokumenten, Fotos, Dias und anderen Dingen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Im Lauf der Zeit kam ich damit aber immer besser zurecht und entwickelte durchaus auch ein gewisses Interesse für dieses Thema. Mir wurde bewusst, dass die Scheune auch heute noch ein wichtiger Teil des regionalen Kulturlebens ist. Zudem stieß ich auf einige witzige Anekdoten. So soll beispielsweise die Benennung des Gebäudes auf einen Ausspruch von Walter Ulbricht zurückgehen. („Für so eine Scheune gebe ich meinen Namen nicht her.“)

Resized_20190611_145805_1834

Archivmaterial Foto: FN

Des Weiteren war ich an den Vorbereitungen für die Ausstellung im BRN-Museum beteiligt. Dafür mussten zunächst erst einmal alle Fotos und Plakate des Vorjahres abgehängt werden. Ich wurde darauf hingewiesen, dass einige der Exponate einen besonderen Wert besitzen. Deshalb bemühte ich mich darum, diese Aufgabe sehr sorgfältig und gewissenhaft zu erfüllen. In diesem Jahr wird die Ausstellung unter anderem durch den Themenschwerpunkt: „Graffiti und Street Art 1988-2000“ bestimmt.

Ferner sollte ich anlässlich der Veranstaltung „Dresden ist bunt“, einen Flyer erstellen. Auf diesem waren Ort, Zeiten und Themen der BRN 2019, sowie das aktuelle Logo abgebildet. Im Zuge dieses Auftrags wurde mir klar, dass meine digitalen Kentnisse noch ausbaufähig sind.

Unbenannt

Flyer Foto: FN

In den kommenden Tagen, werde ich voraussichtlich beim Aufbau im BRN-Museum mitwirken. Am kommenden Wochenende werde ich mich an der Beaufsichtigung und dem Einlass im Stadtteilhaus beteiligen. Dies wird dann den Abschluß meines Praktikums bilden.

Bunte Republik Neustadt 2019

Vom 14. bis 16. Juni 2019 feiern wir die 29. Bunte Republik Neustadt.

Gegründet wurde sie eine Woche vor der Währungsunion 1990.

Das Museum Bunte Republik Neustadt öffnet

Fr: 17-20 Uhr

Sa: 12-20 Uhr

So: 12-17 Uhr

17.6.2.1-004b.37

Umzug durch die BRN 1990 Foto: Lothar Lange

Historische Graffitis

Seit einer Woche absolviere ich mein Praktikum im Stadtteilarchiv Dresden Neustadt, in meiner ersten Woche habe ich Historische Bilder von 1990-1995 herausgesucht auf denen Graffitis zu sehen sind, von diesen Bildern gibt es viel mehr als gedacht, deshalb musste ich auch 2892 Bilder durchsehen. Letztendlich habe ich 141 Bilder heraussuchen können, also ca. 5%.25f_Fotografien-90-2002_3-5512-242 Zur Hälfte gesprühtes Fahrrad.                                                                            Foto: Unbekannt

Diese Bilder habe ich dann in einer Diashow/PowerPoint aneinandergereiht und beschriftet, was viel anstrengender war als gedacht da ich zu vielen Bildern die  Jahreszahlen und Titel oder die Künstler suchen musste. Das was mich am meisten angestrengt hat war allerdings das Entziffern der Texte auf diesen Graffitis.

Die Diashow kann man im BRN-Museum ansehen (ab dem 14.06.2019).

Im Moment bin ich damit beschäftigt diesen Blog zu schreiben und Fotografien die zusammenkleben voneinander zu trennen, außerdem scanne ich noch nicht digital gespeicherte Fotos ein und speichere diese. Auch wenn es anstrengend klingt macht die Arbeit hier im Stadtteilhaus viel Spaß! Besonders hat mir gefallen die vielen verschiedenen Bilder anzusehen und somit die unterschiedlichen Werke der Künstler zu sehen. Die Zeit vergeht hier wie im Flug und jetzt ist schon fast die zweite Woche meines Praktikums vorbei, was meiner Meinung nach wirklich schade ist.

Tummelplatz A-Park

Den heutigen Alaunplatz bezeichnen die Neustädter gern als ihr grünes Wohnzimmer. Der Park am nördlichen Ende der Alaunstraße ist ein beliebter Treffpunkt, Sport- und Picknickplatz für die Anwohner.

alaunpark (2)

Der Alaunplatz 2015 Foto: Stadtteilarchiv

Als die Stadt Dresden gegründet wurde, befand sich an dieser Stelle noch dichter Wald. Dann brauchten die Dresdner Bauholz und die Heide verschwand. Ende des 18. Jahrhunderts trug der Sandplatz den Namen „An der Dresdner Heide“. Am Ausgang zur heutigen Alaunstraße befand sich 1765 eine Fabrik, zur Gewinnung von Alaun, welches für die Gerberei, die Holzindustrie oder für medizinische Zwecke zur Blutgerinnung benötigt wurde. Alaun ist ein Aluminiumsulfat, auch schwefelsaure Tonerde genannt.

Das dreißiger Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts war geprägt von Aufständen. Die Julirevolution in Frankreich löste in ganz Europa Unruhen aus. Das beunruhigte offenbar auch König Anton. Die Unruhen in Sachsen richteten sich vor allem gegen die überkommene ständische Verfassung. Der König ließ die Soldaten mehr trainieren. Der festgestampfte Sandplatz in der Neustadt bot genügend Platz zum Marschieren. 1830 wurde er umbenannt in Exerzierplatz. 1870 wird die Albertstadt errichtet. Eine Kaserne steht direkt am Platz.  Die militärische Nutzung bleibt bis ans Ende des 2. Weltkrieges bestehen.

alaunpark (5)

Pavillon der Freilichtbühne 2015 Foto:  stadtteilarchiv

Danach wird er als Marktplatz, Festwiese oder Bolzplatz von den Neustädtern genutzt. 1955 bis 1990 erhält er den Namen „Platz der Thälmann-Pioniere“. 1960 wird er zur Grünanlage umgestaltet. Damals wurde der heute noch zu besichtigende Pavillon einer Freilichtbühne errichtet. Schnell bricht 1990 in Dresden eine neue Zeit an, die DDR ist abgeschafft und der Platz erhält den heutigen Namen Alaunplatz.

17.6.2.1-019b.60

Im Alaunpark 1990 Foto: Lothar Lange

Jedes Jahr am 1. Mai lädt DIE LINKE an der Südkante des Alaunparks zum politischen Brunch. Aber auch viele Familien und andere Gäste lieben es im Park zu frühstücken.

Zur BRN im Juni ist es der Tummelplatz der Punker. Hier steht die MERKWÜRDEN-Bühne und verwandelt den ruhigen Park in ein Festivalgelände.

1ecc3e72-1d7f-4129-a0d1-5c03cc4aabc3

BRN 1995 im Alaunpark Foto: statteilarchiv

 

Willkommen 2019

Das Team vom Stadtteilhaus wünscht allen ein gesundes neues Jahr!

p1050429

Dieses Jahr wird es wieder spannend. Das erste Jahresprojekt

„Szeneviertel Dresden Neustadt – Entwicklung des Tourismus“

beschäftigt sich mit der zunehmenden Attraktivität des Viertels für Reisende. Wie ist die Wahrnehmung des Stadtteils für die Tourismuswirtschaft und wie reagieren die Anwohner auf steigende Touistenzahlen? Die Ergebnisse präsentieren wir auf dem

Dresdner Geschichtsmarkt am 23./24. Februar 2019.

img_20180421_085813_528

Wir bereiten gleichzeitig die neue Ausstellung

„Graffiti und Street Art Dresden Neustadt“

img_20180503_185009_006

vor. Dazu wird das Museum wieder komplett umgebaut. In der Ausstellung beschäftigen wir uns mit der Geschichte der urbanen Kunst in unserem Stadtteil. Dazu haben wir und Experten ins Boot geholt, die seit vielen Jahren in der Szene bekannt sind.

Diese Ausstellung wird gleichzeitig zur Dresdner Museumsnacht gezeigt. Wir hoffen, dass die Besucher die Graffiti-Kunst nicht mehr nur als bloße Schmiererei an den Hauswänden abtun.

p1050340

 

Musikgeschichte BRN – Wozu habt ihr getanzt?

Die Bunte Republik Neustadt ist ohne Livemusik undenkbar. Viele Musiker und Bands wagten hier ihre ersten Schritte vor Publikum.

19250677_771759269659272_3674714307131567080_o

Die Ausstellung dokumentiert die Musiker, stellt Bands und Bühnen vor. Unterstützt werden wir durch die vielen Szenefotografen, welche für uns ihre privaten Archive geöffnet haben. Viele Bilder sieht man in der Ausstellung erstmalig.

Begleitet wird die Ausstellung von Interviews mit Musikern und Veranstaltern.

Ausstellungsdauer: Juni bis Oktober 201813495461_590795414422326_1395509911958783377_o

Schon wieder zu Ende

Hi,

hier meldet sich zum leider nun letzen mal Nina. Während meines 10 tägigen Betriebspraktikums habe ich viel gelernt und konnte viele Erfahrungen sammeln. Zwar hatte jeder viel zu tun und ich hab sehr viel allein gearbeitet, aber das hat mir wirklich geholfen und gezeigt, was es bedeutet, in einem Büro zu arbeiten (auch wenn es hier im Stadtteilhaus bestimmt nicht wie in anderen Büros zugeht).

Es war wirklich schön zu sehen, was ich am Ende des Praktikums fertiggestellt hatte, und meine Arbeit hier war auf jeden Fall nicht nur so viel Wert, wie wenn man einfach nur das gesamte Praktikum Kaffee kocht. Gestern bin ich sogar noch, nachdem ich meine anderen Aufgaben fertiggestellt hatte, mit einer A1 großen Mappe durch die halbe Neustadt zum Copyshop gerannt, um diverse BRN-Plakate aus fast allen Jahren einscannen und nochmal drucken zu lassen.

Das STH und vor allem hier das Stadtteilarchiv ist wirklich ein schöner Ort, um als Schüler ein Praktikum zu machen, bei dem man auch selbst mal anpacken muss, natürlich ohne sich zu überarbeiten. Mit den anderen Praktikanten und den Mitarbeitern fühlt man sich sehr willkommen und bekommt Lust, doch ein bisschen länger hierzubleiben.

Ich wünsche allen kommenden Praktikanten eine schöne Zeit hier.

Lieben Gruß, Nina 😛