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16. Dresdner Geschichtsmarkt

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Foto: Stadtteilarchiv

Der diesjährige Geschichtsmarkt am zweiten Märzwochenende ist der Geschichte von Fotografie, Film und Kino in Dresden gewidmet.

Er bietet Hobbyhistorikern und sich mit der Dresdner Stadtgeschichte befassenden Vereinen die Möglichkeit, unter dem Thema: stehende und laufende Bilder auszustellen, vorzutragen und Eigenpublikationen zu vertreiben.

Neben der Präsentation in Form von Ausstellertafeln und Vorträgen dient der Markt auch der Vernetzung und dem Austasch zwischen Vereinen und  Privatpersonen, welche ehrenamtlich zur Geschichte Dresdens forschen.

Die zweitägige Veranstaltung findet am Samstag, dem 14.03.2020 von 10-17 Uhr und am Sonntag, dem 15.03.2020 von 10-15 Uhr in den Räumlichkeiten der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) statt.

Der Markt ist der Öffentlichket zugänglich und erlaubt es Ihnen als Besucher ins Gespräch zu kommen und sich über die bewegte Vergangenheit und reiche Geschichte Dresdens zu informieren.

Genaue Informationen zum Programm finden sie unter www.geschichtsmarkt-dresden.de.

30 Jahre Friedliche Revolution

„Dresden verändert sich, unter den sich verändernden Umständen“

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Blick in die Hauptstaße Foto: Lothar Lange

Die Dokumentation von Lothar Lange zeigt Dresden in Filmen und Bildern von 1989 bis 1994. Die Veranstaltung beginnt 20 Uhr in der Wanne im Stadtteilhaus Dresden Äußere Neustadt.

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Demonstration Neuses Forum 1989 Foto: Lothar Lange

In der Wendezeit kommt der Fotograf Lothar Lange nach Dresden und fotografiert die Stadt. Sein Blick ist unverstellt und er dokumentiert fünf Jahre das gesamte Stadtgebiet. Er zeigt nicht die üblichen Ansichtskartenmotive. Er hält den Alltag der Menschen fest, die Arbeitsstellen und die Orte von Kunst und Kultur. Heute gehört seine Fotodokumenation wahrscheinlich zu den umfangreichsten seiner Art in Dresden.

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„Hochwürden“ Foto: Lothar Lange

Er selbst schreibt:

„Am 9. November fiel die Ost-West-Deutsche Mauer, das gab mir die Gelegenheit, von West nach Ost, ein deutscher Fall, unbürokratisch am 26. 12. 1989, 3.25 Uhr mit dem Paris-Warschau-Express gen Osten zu reisen. An diesem Tag 10.17 Uhr, am Neustädter Bahnhof das Dresdner Licht der Welt erblickte, das ich auch für ein fünfjähriges Wendezeit Fotoprojekt lichtmalerisch fokussierte.

Diese zuweilen exotischen Anschauungen in Bildern, zu protokollieren. emotionell, ästhetisch, faktisch. Dabei entstand ein aufwändiges, komplexes Wendezeit-Fotoprojekt. Bizarr, schön, brutal, lustig, ruinös, hässlich , dokumentarisch romantisch, dabei sind mir Menschen, Stadtlandschaften, die Elbe bei den Expeditionen in die Blicke, diese dann auf die farbigen Fotos geraten.“

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Blick in die Prager Straße 1990 Foto: Lothar Lange

Manfred Bogner aus Nürnberg und Lothar Lange aus Hannover betreiben 1993 in Dresden zwei ganz unterschiedliche Flohmärkte. Lange betreibt ein Antiquariat und Bogner den klassischen trödel. Der MDR dreht darüber einen Film, der an diesem Abend gezeigt wird.

Ort: Theater Wanne im Stadtteilhaus Dresden Äußere Neustadt, Prießnitzstraße 18

Zeit: 20 Uhr

Graffiti und Street Art 1988-2000

In zwei Tagen ist es  schon wieder soweit- Die BRN 2019 startet!

Auch in diesem Jahr wird im Rahmen des Stadtteilfestes, wieder eine Ausstellung im BRN-Museum zu sehen sein. Diese widmet sich dem Thema „Graffiti und Street Art 1988-2000:“ In diesem Zeitraum vollzog sich im Stadtteil Dresden Neustadt ein ständiger Wandel.Die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen jener Zeit, finden auch in der Graffiti und Street Art Szene ihren Ausdruck. Häuserwände, Mauern und Bauzäune „sprechen“ ungefragt. Sie spiegeln die Situation im Stadtteil seismografisch wieder.

Zum Einen veränderten sich im Zuge der friedlichen Revolution in der DDR 1989  die politischen Verhältnisse grundlegend. Dies beeinflusste natürlich die Lebensumstände der Menschen in der DDR im Allgemeinen und speziell auch in der Dresdner Neustadt. Interessanterweise entstanden in dieser Zeit bereits die ersten Graffitis im Stadtteil. In der Ausstellung wird dies unter dem Gesichtspunkt: „Volk? Es volkt nicht!“, thematisiert. Dabei werden auch die Akteure der ersten Writer-Generation vorgestellt.

 

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Volk? Es volkt nicht! Brückner 1991

Die Wiedervereinigung 1990 wurde von einigen auch kritisch gesehen. So zum Beispiel von den Gründern der Bunten Republik Neustadt. Wer sich für Einzelheiten und Hintergründe rund um die Entstehung der BRN interessiert, dem ist ein Besuch im Museum wärmstens zu empfehlen.

 

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Fotografie 1990: Schmidt

Zwischen 1995 und 2000 wuchs die Szene enorm an. Wände wurden eingestrichen, beklebt und mit Tarnnamen versehen. Es entstanden, wenn man so will, Blühende Landschaften. Zudem erschien mit „Boomy“, das erste Dresdner Hip-Hop-Magazin. Die Exposition geht auch der Frage nach, welches die Motive der Writer der zweiten und dritten Generation waren.

Öffnungszeiten zur BRN:

Fr. 14.6. 17-20 Uhr

Sa. 15.6. 11-20 Uhr

So. 16.6. 12-16 Uhr

Die Ausstellung bleibt noch bis Mai 2020 bestehen.

Reguläre Öffnungszeiten:

So. 11-17 Uhr

 

 

 

Historische Graffitis

Seit einer Woche absolviere ich mein Praktikum im Stadtteilarchiv Dresden Neustadt, in meiner ersten Woche habe ich Historische Bilder von 1990-1995 herausgesucht auf denen Graffitis zu sehen sind, von diesen Bildern gibt es viel mehr als gedacht, deshalb musste ich auch 2892 Bilder durchsehen. Letztendlich habe ich 141 Bilder heraussuchen können, also ca. 5%.25f_Fotografien-90-2002_3-5512-242 Zur Hälfte gesprühtes Fahrrad.                                                                            Foto: Unbekannt

Diese Bilder habe ich dann in einer Diashow/PowerPoint aneinandergereiht und beschriftet, was viel anstrengender war als gedacht da ich zu vielen Bildern die  Jahreszahlen und Titel oder die Künstler suchen musste. Das was mich am meisten angestrengt hat war allerdings das Entziffern der Texte auf diesen Graffitis.

Die Diashow kann man im BRN-Museum ansehen (ab dem 14.06.2019).

Im Moment bin ich damit beschäftigt diesen Blog zu schreiben und Fotografien die zusammenkleben voneinander zu trennen, außerdem scanne ich noch nicht digital gespeicherte Fotos ein und speichere diese. Auch wenn es anstrengend klingt macht die Arbeit hier im Stadtteilhaus viel Spaß! Besonders hat mir gefallen die vielen verschiedenen Bilder anzusehen und somit die unterschiedlichen Werke der Künstler zu sehen. Die Zeit vergeht hier wie im Flug und jetzt ist schon fast die zweite Woche meines Praktikums vorbei, was meiner Meinung nach wirklich schade ist.

Musikgeschichte BRN – Wozu habt ihr getanzt?

Die Bunte Republik Neustadt ist ohne Livemusik undenkbar. Viele Musiker und Bands wagten hier ihre ersten Schritte vor Publikum.

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Die Ausstellung dokumentiert die Musiker, stellt Bands und Bühnen vor. Unterstützt werden wir durch die vielen Szenefotografen, welche für uns ihre privaten Archive geöffnet haben. Viele Bilder sieht man in der Ausstellung erstmalig.

Begleitet wird die Ausstellung von Interviews mit Musikern und Veranstaltern.

Ausstellungsdauer: Juni bis Oktober 201813495461_590795414422326_1395509911958783377_o

Schon wieder zu Ende

Hi,

hier meldet sich zum leider nun letzen mal Nina. Während meines 10 tägigen Betriebspraktikums habe ich viel gelernt und konnte viele Erfahrungen sammeln. Zwar hatte jeder viel zu tun und ich hab sehr viel allein gearbeitet, aber das hat mir wirklich geholfen und gezeigt, was es bedeutet, in einem Büro zu arbeiten (auch wenn es hier im Stadtteilhaus bestimmt nicht wie in anderen Büros zugeht).

Es war wirklich schön zu sehen, was ich am Ende des Praktikums fertiggestellt hatte, und meine Arbeit hier war auf jeden Fall nicht nur so viel Wert, wie wenn man einfach nur das gesamte Praktikum Kaffee kocht. Gestern bin ich sogar noch, nachdem ich meine anderen Aufgaben fertiggestellt hatte, mit einer A1 großen Mappe durch die halbe Neustadt zum Copyshop gerannt, um diverse BRN-Plakate aus fast allen Jahren einscannen und nochmal drucken zu lassen.

Das STH und vor allem hier das Stadtteilarchiv ist wirklich ein schöner Ort, um als Schüler ein Praktikum zu machen, bei dem man auch selbst mal anpacken muss, natürlich ohne sich zu überarbeiten. Mit den anderen Praktikanten und den Mitarbeitern fühlt man sich sehr willkommen und bekommt Lust, doch ein bisschen länger hierzubleiben.

Ich wünsche allen kommenden Praktikanten eine schöne Zeit hier.

Lieben Gruß, Nina 😛

Die BRN ist nicht tot

Das war die mehrheitliche Meinung in unserem Gästebuch über unsere diesjährige Sonderausstellung im BRN-Museum „Ich glaube, die BRN ist tot. Oder doch nicht“.

Der Aufwand, ein Grab für die BRN zu bauen hat sich gelohnt. Auf dem Grabstein wurden die vielen Verbote und Neuregelungen, welche das Gesicht der BRN immer wieder änderten, dargestellt. Selbst Neustädter, welche die BRN  gut kennen, waren überrascht, wie viele sich angesammelt haben.

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Foto: Leikauf „Blick in die Sonderausstellung Die BRN ist tot oder doch nicht?“

Am BRN-Sonntag 2017 hat sich die Schwafelrunde (ohne Ritter) selbst abgeschafft. Ihr Symbol, der goldene Thron mit den Flügeln ist jetzt ebenfalls im BRN-Museum zu finden. Das Sofa darf benutzt werden. Wer sich darauf nieder lässt, ist für diese Zeit der Monarch der BRN und darf sich huldigen lassen, Gesetze bestimmen oder einfach das Dasein genießen.

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Foto: Weber „Bau der Ausstellungseinbauten im Garten von Webers“

 

Ganz besonders beliebt, war die Geruchsstation „Wie roch die Neustadt 1990?“. Jüngere Generationen, welche die Neustadt erst nach der Sanierung kennengelernt haben, konnten anhand der Geruchsproben feststellen, ob sie damals auch gern hier gelebt hätten. Die Altneustädter fanden die Idee sehr lustig und bestätigten, dass die Geruchsproben gelungen seien und dass der Trabbi-Geruch noch fehle. Aber Kohlenmonoxid und Bleiduft in der Luft schien mir zu gefährlich im Museum.

Wer sich getraut hat, roch an der originalen Punk-Kleidung, durchtränkt von Rauch und Schweiß der zahlreichen Konzerte.

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Überrascht reagierte Nadine Duchi, als sie die BRN selbst gerade durchschlenderte und von Passanten angesprochen wurde: „Eh, ich habe sie gerade im Museum gesehen!“. Nadine trägt jedes Jahr das selbe Kleid. Mit ihrem Fotoapparat dokumentiert sie die Straßen. Wir hoffen, das Kleid wird irgendwann dem BRN-Museum übereignet.

Von den bunten Räumen hob sich Christine Starkes Ausstellung „Die Selbstständigen“ ab. In diesem Teil der Ausstellung wurden Frauen aus dem Viertel in ihren Geschäften porträtiert.

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Foto: Leikauf Christine Starke

Insgesamt besuchten 250 Besucher das Museum. Ganz besonders möchte ich den freiwilligen Helfern und Spendern danken! Ohne sie wäre das Museum nicht möglich.

Ulla Wacker und Raiko Aust für die technischen Dienste und die Öffentlichkeitsarbeit.

Alexandra Nemeti vom „Atelier Nyxara“ spendierte uns die goldene Husse für unseren Thron.

Familie Weber für die Fahrdienste, das Werkzeug, Tischler- und Malerarbeiten und Ausstellungsabbau.

Florian Bauer und Jodie Lentwojt für die Punkkleidung und die Museumsdienste.

Sven Ripperger und Lydia Unger für die vielen Bastelarbeiten, den Ausstellungsauf- und abbau und die moralische Unterstützung.

Javier Sobremazas  für den Filmverleih „The New City – Das bunte Dresden“

Barbara Reißig vom Museum „Welt der DDR“ für die Dauerleihgabe des Plattenspielers.

Elke, Anita, Stephan, Salome, Regine, Joachim und Andreas für die übernommenen Museumsdienste während der BRN.

Thomas Alexander Leikauf für die Foto-Dokumentation der BRN-Ausstellung.

 

 

Heißer Sommer im Archiv

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Die Bürgersteig-BRN 2016 ist Geschichte. Höchste Zeit sich dem heißen Sommer zu widmen. Das BRN-Museum wird vollkommen umgestaltet. Unsere Praktikanten haben schon fleißig gemalert. Die neue Ausstellung für die Museumsnacht im September wird erarbeitet. Zurzeit wälzen wir alte Zeitungen und werten Werbeanzeigen aus. Die Ausstellung ist auf der Spur des historischen und des neuen Gewerbes in der Neustadt.

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Bei Hitze denke ich zuerst an Eis. Neumanns Eisgrotte, heute auf der Görlitzer Straße 4, ist jetzt vielen als Tiki bekannt. Das Café Komisch am Bischofsweg 50, das I Lovo Yo auf der Rothenburger Straße 36, mimis Eismanufaktur auf der Alaunstraße 36 (leider auch schon wieder historisch) sind andere sommerliche Glücksboten mit kühlender Geschmacksexplosion. Aber wer kennt noch das Eiscafé Martin auf der Rothenburger Straße 31? Wer ging hier ein und aus? Welches Eis wurde angeboten? Wie sah das Café aus?

Kästner AnzeigeMit Waren ganz anderer Art für eine heiße Zeit handelte der Kästner Versand auf der Louisenstraße 13. Mit dem Schriftsteller, der im Viertel wohnte, ist er nicht verwandt. Er war DER Erotikversand der Werktätigen. Wer sich nicht traute in der HO nach Kondomen zu fragen, wandte sich an den diskreten Versandhandel. Gegründet wurde er bereit 1899. Von Anfang an handelte Kästner auch mit Artikeln für Körperpflege und Schönheit. Leider konnte er sein 100jährigen Bestehen nicht mehr erleben. Zu stark war die Konkurrenz von Beate Uhse. Aber es macht sehr viel Freude, in den alten Katalogen von 1974 zu blättern und diese Unternehmensgeschichte zu recherchieren.

IMG_0001(1)Heiße Schlitten wurden auf der Königsbrücker Straße 8 gehandelt. Hier befand sich die Dresdner Luxuswagen-Fabrik Robert Lieber. Denkt man heute an Luxuswagen in Dresden, hat man nur die Pheaton-Pleite im Kopf. Dort, wo sich früher „Landauer, Coupes, Halbchaisen, Transport und Reklamewagen tummelten, entwickelte sich 1920 der Fuhrbetrieb Zschornack und Johann Brand betrieb im Erdgeschoss des Hauses eine Automobil- und Militärausrüstungssattlerei. Danach wurden bis 1944 Autos lackiert durch die Firma P. Schaal und H. Reckewell. Jetzt verliert sich die Spur in der DDR-Zeit. Dazu laufen noch die Recherchen. Wer etwas weiß, kann sich gern bei uns melden. Heute geht es auf der Köni 8 eher um heiße Eisen. Die Jugendgerichtshilfe unterstützt junge Menschen, die etwas auf dem Kerbholz haben oder in einen Schlamassel geraten sind.

Die Ausstellung eröffnet am 17.09.2016.

Wer Angaben zu unseren Nachforschungen machen möchte, kann sich gern an das Archiv wenden. stadtteilarchiv@gmail.com oder 0351-267 22 07

Verspätete Halbzeit ;)

Hi Leute

jetzt ist schon die Hälfte meiner Zeit hier rum. Eigentlich schon mehr da Halbzeit gestern gewesen wäre. Nur hatte ich gestern keine Zeit zum schreiben. Meine Zeit hier war bisher, und mit ziemlicher Sicherheit auch noch die restliche Woche, sehr schön. Es macht eine Menge Spaß hier zu arbeiten, da auch die eigenen Ideen berücksichtigt und versucht werden mit einzubauen.

Momentan bastel ich hier an meinem Karton für die BRN-Ausstellung. Eine Aufgabe die eine Menge Geduld beansprucht. Wen ihr wissen wollt was ich mit dem Karton meine, dann kommt doch einfach mal zur BRN dieses Jahr (17.-19. Juni 2016) hier im Stadtteilhaus Dresden Neustadt vorbei und schaut euch die Ausstellung an. Es wird toll.

P1080703.JPGDas Ergebniss dessen was ich hier gerade bastel könnt ihr auf dem nächsten Bild sehen.P1080708.JPG

Das ist nur einmal ein kleiner Vorgeschmack davon, was euch dieses Jahr im BRN-Museum erwartet. Leider habe ich noch keine Ahnung wie ich meine kleine Band hier nennen soll, aber da fällt mir sicher noch etwas ein. Und wenn nicht dann muss es halt einen Namenlose Band bleiben ;).  Sonst genieße ich die letzten noch verbliebenen Tage hier, denn danach geht wieder die Schule los.

LG Wiebke

 

Neustadtführung :)

P1010268.JPGWie aus dem Titel schon hervor geht durfte ich Frau Lentwojt gestern bei einer Neustadtführung begleiten. Dabei war meine Aufgabe Fotos von der Neustadt zu machen. Diese war auch für mich ein sehr interesantes Erlebnis da ich aus der Altstadt komme und mich nie ernstzunehmend für die Neustadt interresiert habe. Z.B. habe ich erfahren das für den Artesischen Brunnen von 1832 bis 1836 243 1/2 meter tief gebohrt  werden musste. Das Wasser des Brunnens hat das ganze Jahr durchgängig 16 Grad und besitzt sogar Trinkwasserqualität wobei zu beachten ist das das Trinkwasser aus einem kleinen Brunnen gegenüber kommt, der direkt an der Hauswand steht. Leider habe ich nur ein Foto des großen Brunnens.P1010265.JPG

Sehr bewegend fand ich allerdings folgendes Foto bzw. Blatt welches ich einige Straßen weiter gefunden habe. (Stell dir vor, du brauchst Asyl und (k)einer hilft dir.)P1010275.JPG

Auch kann man in der ganzen Neustadt Graffitibilder finden. Viele dieser Bilder sind dabei  von ausgebildeten Künstlern gemacht worden und sehen entsprechend beeindruckend aus. So auch das folgende Bild.

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Meine Aufgabe Fotos der BRN zu sichten bleibt dabei weiterhin bestehen. Inzwischen habe ich eine Menge spannende und lustige Fotos gefunden. Sehr amüsant fand ich da z.B. folgendes Schild von 2011 🙂Fundbüro 2011.JPG

LG Wiebke