Museum

Was tut das Volk? Es volkt nicht!

Am Sonntag, den 1. September 2019 öffnet das BRN-Museum wieder

regulär 11 bis 17 Uhr im Stadtteilhaus.

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Foto: Lothar Lange 1990

 

Die Sonderausstellung „Aerosol Art in der Neustadt“ erinnert an den Beginn der Dresdner Graffiti-Szene. Die Writer der ersten Stunde erzählen, wie es in den 1980er Jahren begonnen hat. Originalzeichnungen, der 1. Dresdner Hip-Hop-Trickfilm von Gabor Steisinger „Quick Animation“ und zahlreiche Fotodokumente lassen die Achziger und Neunziger wieder lebendig werden.  Wer vorab schon mal schauen möchte, kann Steisingers „In my Neighbourhood“ anschauen.

Hier lässt sich vortrefflich über Styles, Materialien und best places of Graffiti diskutieren.

 

Graffiti und Street Art 1988-2000

In zwei Tagen ist es  schon wieder soweit- Die BRN 2019 startet!

Auch in diesem Jahr wird im Rahmen des Stadtteilfestes, wieder eine Ausstellung im BRN-Museum zu sehen sein. Diese widmet sich dem Thema „Graffiti und Street Art 1988-2000:“ In diesem Zeitraum vollzog sich im Stadtteil Dresden Neustadt ein ständiger Wandel.Die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen jener Zeit, finden auch in der Graffiti und Street Art Szene ihren Ausdruck. Häuserwände, Mauern und Bauzäune „sprechen“ ungefragt. Sie spiegeln die Situation im Stadtteil seismografisch wieder.

Zum Einen veränderten sich im Zuge der friedlichen Revolution in der DDR 1989  die politischen Verhältnisse grundlegend. Dies beeinflusste natürlich die Lebensumstände der Menschen in der DDR im Allgemeinen und speziell auch in der Dresdner Neustadt. Interessanterweise entstanden in dieser Zeit bereits die ersten Graffitis im Stadtteil. In der Ausstellung wird dies unter dem Gesichtspunkt: „Volk? Es volkt nicht!“, thematisiert. Dabei werden auch die Akteure der ersten Writer-Generation vorgestellt.

 

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Volk? Es volkt nicht! Brückner 1991

Die Wiedervereinigung 1990 wurde von einigen auch kritisch gesehen. So zum Beispiel von den Gründern der Bunten Republik Neustadt. Wer sich für Einzelheiten und Hintergründe rund um die Entstehung der BRN interessiert, dem ist ein Besuch im Museum wärmstens zu empfehlen.

 

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Fotografie 1990: Schmidt

Zwischen 1995 und 2000 wuchs die Szene enorm an. Wände wurden eingestrichen, beklebt und mit Tarnnamen versehen. Es entstanden, wenn man so will, Blühende Landschaften. Zudem erschien mit „Boomy“, das erste Dresdner Hip-Hop-Magazin. Die Exposition geht auch der Frage nach, welches die Motive der Writer der zweiten und dritten Generation waren.

Öffnungszeiten zur BRN:

Fr. 14.6. 17-20 Uhr

Sa. 15.6. 11-20 Uhr

So. 16.6. 12-16 Uhr

Die Ausstellung bleibt noch bis Mai 2020 bestehen.

Reguläre Öffnungszeiten:

So. 11-17 Uhr

 

 

 

Scheune und BRN-Ausstellung

Seit mittlerweile zwei Wochen absolviere ich nun schon ein Praktikum im Stadtteilarchiv in Dresden Neustadt.  Langweilig ist es mir dabei nur selten geworden, denn ich war meist mit interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben betraut.

Eine meiner wesentlichen Tätigkeiten bestand darin, Unterlagen aus dem Kulturzentrum Scheune zu ordnen und zu kategorisieren. Zunächst fiel es mir etwas schwer, die Vielzahl an Dokumenten, Fotos, Dias und anderen Dingen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Im Lauf der Zeit kam ich damit aber immer besser zurecht und entwickelte durchaus auch ein gewisses Interesse für dieses Thema. Mir wurde bewusst, dass die Scheune auch heute noch ein wichtiger Teil des regionalen Kulturlebens ist. Zudem stieß ich auf einige witzige Anekdoten. So soll beispielsweise die Benennung des Gebäudes auf einen Ausspruch von Walter Ulbricht zurückgehen. („Für so eine Scheune gebe ich meinen Namen nicht her.“)

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Archivmaterial Foto: FN

Des Weiteren war ich an den Vorbereitungen für die Ausstellung im BRN-Museum beteiligt. Dafür mussten zunächst erst einmal alle Fotos und Plakate des Vorjahres abgehängt werden. Ich wurde darauf hingewiesen, dass einige der Exponate einen besonderen Wert besitzen. Deshalb bemühte ich mich darum, diese Aufgabe sehr sorgfältig und gewissenhaft zu erfüllen. In diesem Jahr wird die Ausstellung unter anderem durch den Themenschwerpunkt: „Graffiti und Street Art 1988-2000“ bestimmt.

Ferner sollte ich anlässlich der Veranstaltung „Dresden ist bunt“, einen Flyer erstellen. Auf diesem waren Ort, Zeiten und Themen der BRN 2019, sowie das aktuelle Logo abgebildet. Im Zuge dieses Auftrags wurde mir klar, dass meine digitalen Kentnisse noch ausbaufähig sind.

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Flyer Foto: FN

In den kommenden Tagen, werde ich voraussichtlich beim Aufbau im BRN-Museum mitwirken. Am kommenden Wochenende werde ich mich an der Beaufsichtigung und dem Einlass im Stadtteilhaus beteiligen. Dies wird dann den Abschluß meines Praktikums bilden.

Historische Graffitis

Seit einer Woche absolviere ich mein Praktikum im Stadtteilarchiv Dresden Neustadt, in meiner ersten Woche habe ich Historische Bilder von 1990-1995 herausgesucht auf denen Graffitis zu sehen sind, von diesen Bildern gibt es viel mehr als gedacht, deshalb musste ich auch 2892 Bilder durchsehen. Letztendlich habe ich 141 Bilder heraussuchen können, also ca. 5%.25f_Fotografien-90-2002_3-5512-242 Zur Hälfte gesprühtes Fahrrad.                                                                            Foto: Unbekannt

Diese Bilder habe ich dann in einer Diashow/PowerPoint aneinandergereiht und beschriftet, was viel anstrengender war als gedacht da ich zu vielen Bildern die  Jahreszahlen und Titel oder die Künstler suchen musste. Das was mich am meisten angestrengt hat war allerdings das Entziffern der Texte auf diesen Graffitis.

Die Diashow kann man im BRN-Museum ansehen (ab dem 14.06.2019).

Im Moment bin ich damit beschäftigt diesen Blog zu schreiben und Fotografien die zusammenkleben voneinander zu trennen, außerdem scanne ich noch nicht digital gespeicherte Fotos ein und speichere diese. Auch wenn es anstrengend klingt macht die Arbeit hier im Stadtteilhaus viel Spaß! Besonders hat mir gefallen die vielen verschiedenen Bilder anzusehen und somit die unterschiedlichen Werke der Künstler zu sehen. Die Zeit vergeht hier wie im Flug und jetzt ist schon fast die zweite Woche meines Praktikums vorbei, was meiner Meinung nach wirklich schade ist.

Willkommen 2019

Das Team vom Stadtteilhaus wünscht allen ein gesundes neues Jahr!

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Dieses Jahr wird es wieder spannend. Das erste Jahresprojekt

„Szeneviertel Dresden Neustadt – Entwicklung des Tourismus“

beschäftigt sich mit der zunehmenden Attraktivität des Viertels für Reisende. Wie ist die Wahrnehmung des Stadtteils für die Tourismuswirtschaft und wie reagieren die Anwohner auf steigende Touistenzahlen? Die Ergebnisse präsentieren wir auf dem

Dresdner Geschichtsmarkt am 23./24. Februar 2019.

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Wir bereiten gleichzeitig die neue Ausstellung

„Graffiti und Street Art Dresden Neustadt“

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vor. Dazu wird das Museum wieder komplett umgebaut. In der Ausstellung beschäftigen wir uns mit der Geschichte der urbanen Kunst in unserem Stadtteil. Dazu haben wir und Experten ins Boot geholt, die seit vielen Jahren in der Szene bekannt sind.

Diese Ausstellung wird gleichzeitig zur Dresdner Museumsnacht gezeigt. Wir hoffen, dass die Besucher die Graffiti-Kunst nicht mehr nur als bloße Schmiererei an den Hauswänden abtun.

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Musikgeschichte BRN – Wozu habt ihr getanzt?

Die Bunte Republik Neustadt ist ohne Livemusik undenkbar. Viele Musiker und Bands wagten hier ihre ersten Schritte vor Publikum.

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Die Ausstellung dokumentiert die Musiker, stellt Bands und Bühnen vor. Unterstützt werden wir durch die vielen Szenefotografen, welche für uns ihre privaten Archive geöffnet haben. Viele Bilder sieht man in der Ausstellung erstmalig.

Begleitet wird die Ausstellung von Interviews mit Musikern und Veranstaltern.

Ausstellungsdauer: Juni bis Oktober 201813495461_590795414422326_1395509911958783377_o

Abgemacht! Sächsisch-Böhmische Grenzgeschichten

Wir möchten Sie recht herzlich zur Eröffnung der Ausstellung und Präsentation der Broschüre
„Abgemacht! – Sächsisch-Böhmische Grenzgeschichten“
am Freitag, den 15. Juni 2018, 18 Uhr in das Museum Bunte Republik Neustadt, Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden einladen.

Zum Buch: Auf gute Nachbarschaft! Humorvolle, heldenhafte und hinreißende Anekdoten aus der sächsischböhmischen Grenzregion. Niedergeschrieben vom tschechischen Historiker Martin Krsek, er erforscht im Stadtmuseum Usti nad Labem das Grenzgebiet und seine Bewohner und der deutschen Stadtführerin Anett Lentwojt. Sie stammt aus der Grenzregion und kennt eine Vielzahl überlieferter Geschichten.

Ein gemeinsames Projekt des Vereins Entwicklungsforum Dresden und des Museums Usti nad Labem. Durch den Kleinprojektefonds der Euroregion Elbe-Labe gefördert mit Mitteln der Europäischen Union.

Nebenzollamt Lohmen und Cafe 1918 SLUB