Museum

Abgemacht! Sächsisch-Böhmische Grenzgeschichten

Wir möchten Sie recht herzlich zur Eröffnung der Ausstellung und Präsentation der Broschüre
„Abgemacht! – Sächsisch-Böhmische Grenzgeschichten“
am Freitag, den 15. Juni 2018, 18 Uhr in das Museum Bunte Republik Neustadt, Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden einladen.

Zum Buch: Auf gute Nachbarschaft! Humorvolle, heldenhafte und hinreißende Anekdoten aus der sächsischböhmischen Grenzregion. Niedergeschrieben vom tschechischen Historiker Martin Krsek, er erforscht im Stadtmuseum Usti nad Labem das Grenzgebiet und seine Bewohner und der deutschen Stadtführerin Anett Lentwojt. Sie stammt aus der Grenzregion und kennt eine Vielzahl überlieferter Geschichten.

Ein gemeinsames Projekt des Vereins Entwicklungsforum Dresden und des Museums Usti nad Labem. Durch den Kleinprojektefonds der Euroregion Elbe-Labe gefördert mit Mitteln der Europäischen Union.

Nebenzollamt Lohmen und Cafe 1918 SLUB

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Schon wieder zu Ende

Hi,

hier meldet sich zum leider nun letzen mal Nina. Während meines 10 tägigen Betriebspraktikums habe ich viel gelernt und konnte viele Erfahrungen sammeln. Zwar hatte jeder viel zu tun und ich hab sehr viel allein gearbeitet, aber das hat mir wirklich geholfen und gezeigt, was es bedeutet, in einem Büro zu arbeiten (auch wenn es hier im Stadtteilhaus bestimmt nicht wie in anderen Büros zugeht).

Es war wirklich schön zu sehen, was ich am Ende des Praktikums fertiggestellt hatte, und meine Arbeit hier war auf jeden Fall nicht nur so viel Wert, wie wenn man einfach nur das gesamte Praktikum Kaffee kocht. Gestern bin ich sogar noch, nachdem ich meine anderen Aufgaben fertiggestellt hatte, mit einer A1 großen Mappe durch die halbe Neustadt zum Copyshop gerannt, um diverse BRN-Plakate aus fast allen Jahren einscannen und nochmal drucken zu lassen.

Das STH und vor allem hier das Stadtteilarchiv ist wirklich ein schöner Ort, um als Schüler ein Praktikum zu machen, bei dem man auch selbst mal anpacken muss, natürlich ohne sich zu überarbeiten. Mit den anderen Praktikanten und den Mitarbeitern fühlt man sich sehr willkommen und bekommt Lust, doch ein bisschen länger hierzubleiben.

Ich wünsche allen kommenden Praktikanten eine schöne Zeit hier.

Lieben Gruß, Nina 😛

Die Arbeit im Archiv

Hi, da bin ich wieder mal 🙂

In der letzten Woche hab ich viel gelernt und natürlich weiterhin viel im Archiv gestöbert. Im Stadtteilhaus haben alle viel zu tun, denn in weniger als zwei Monaten ist schon wieder BRN. Mit meinen Aufgaben kam ich gut zurecht und im Archiv findet man ungefähr Fotos von allem, so habe ich auch Fotos von Freunden und Bekannten von mir gefunden .

Für die eine Präsentation, die ich mache, bin ich einen Nachmittag durch die komplette Neustadt gerannt und hab Fotos von Häusern und anderen Orten gemacht, die ich von früher im Archiv gefunden habe und mit heute vergleichen wollte. Dabei hab ich den Fehler begangen, mir nur Hausnummer aufzuschreiben und als ich mir die Fotos später ansah, hab ich bemerkt, dass früher manche Häuser andere Hausnummern als heute hatten. Im Nachhinein ist das auch logisch, dennoch musste ich ein paar Fotos erneut schießen.

Es war sehr spannend,  Fotos der Neustadt zu finden, die teilweise noch von 1930, aber auch aus den letzten 20 Jahren stammen, da ich nur  wenig darüber wusste, wie der Stadtteil früher aussah. Dabei hab ich zum Beispiel entdeckt, dass es früher auf der Louisenstraße eine Kohlehandlung gegeben hat und die erste Bio-Sphäre nur ein kleiner Lebensmittel gewesen war.

Mein Praktikum dauert leider nur noch bis nächsten Donnerstag, auch wenn durch das lange Wochenende die Zeit noch mehr verkürzt wird. Bis jetzt war es aber eine sehr schöne Erfahrung, mit all den anderen netten Leuten hier im Stadtteilhaus zu sitzen.

Bis nächste Woche, Nina

 

Eine Woche voller Erfahrungen

Hallo liebe Leser,

hier ist wieder Emmy und ich möchte euch von meiner 2.Woche im Stadtteilarchiv als ehrenamtlich Tätige berichten.

Am Dienstag hatte ich mein erstes Interview bei Herrn Möller, dem Pfarrer der Martin-Luther-Gemeinde. In einem dreiviertelstündigen Gespräch erfuhr ich viele interessante Informationen über die Gemeinde, die Martin-Luther-Kirche und das Viertel der Neustadt. Alexandra, die ungarische Praktikantin, begleitete mich und machte Außen-und Innenaufnahmen der Kirche.

Zudem lernte ich diese Woche viel über die Merkmale eines Archivs und wie man neue Bestände in einem Archiv anlegt. Was mir am deutlichsten bewusst geworden ist, dass man im Archivwesen gute Sprachkenntnisse in Latein und Französisch braucht und ein Archivar zu sein, sehr anspruchsvoll ist.

Am Donnerstag wurde es sportlich: Anett Lentwojt nahm Alexandra und mich auf eine Fahrrad-Stadtrundfahrt mit. Die Stadtführung von Anett Lentwojt begleitete nur ich, da sie auf Englisch gehalten wurde und Alexandra ging bei einer deutschsprachigen Stadtrundfahrt mit, die von einem Kollegen geführt wurde.

Wir starteten am Albertplatz, durchliefen die Kunsthofpassage, besuchten die Molkerei der Gebrüder Pfund und fuhren auf dem  Elbradeweg bis zur Waldschlösschenbrücke, überquerten diese und folgten der Elbe stromaufwärts Richtung Blaues Wunder, vorbei an den Elbschlössern.

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Anett Lentwojt und ihre niederländischen Gäste

Wir durchquerten auf Nebenstraßen die Stadtteile Striesen und Blasewitz bis wir den Großen Garten erreichten – die Altstadt war nicht mehr weit entfernt. Auf dem Weg dorthin fuhren wir am Hygiene-Museum vorbei. In der Altstadt angekommen, hielten wir an der Frauenkirche, am Fürstenzug, auf dem Theaterplatz und im Zwinger an. Nach drei Stunden Fahrrad fahren erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt – den Albertplatz. Mir hat die Tour durch Dresden sehr gefallen – konnte ich doch noch ein paar interessante Details über meine Heimatstadt erfahren. Die Fahrrad-Stadtrundfahrt ist sehr empfehlenswert!

Nächste Woche wird die Letzte für mich sein – die Zeit vergeht viel zu schnell und viel zu schnell musste Alexandra uns verlassen.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße

Emmy

Erste Vorbereitungen für die Glaubensausstellung im BRN-Museum

Hallo liebe Leser,

ich bin es wieder, Emmy, und melde mich nun nach der 1.Woche meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Stadtteilhaus Dresden-Neustadt zurück.

Die Vorbereitungen für die Glaubensausstellung im BRN-Museum für die Museumsnacht Dresden sind im vollen Gange. Die gesamte Woche habe ich mich damit beschäftigt, vorläufige Recherchen zu den verschiedenen Glaubensgemeinschaften der Neustadt einzuholen. Dazu habe ich im Internet Webseiten durchforstet und Informationen zusammengestellt. Anhand vorgefertigter inhaltlicher Schwerpunkte konnte ich die Informationen gut zuordnen und so gelingt es auch, fehlende wichtige Fakten aufzuzeigen.

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Logo des Samten Shenpen Ling e.V. – einer buddhistischen Gemeinschaft mit tibetischer Gelug-Tradition

Es ist interessant zu sehen, welche Vielfalt an Glaubensgemeinschaften es in der Neustadt gibt – von einer katholischen Pfarrei über eine Neuapostolische Kirche und Evangelisch-Lutherischen Freikirchen zu buddhistischen Zentren mit den verschiedensten Traditionen.

 

Nun da Informationen zu den Glaubensgemeinschaften vorliegen, gilt es nochmal inhaltliche Schwerpunkte herauszufiltern, um gelungene Texte für die Ausstellung zu erarbeiten. Und genau das wird meine Aufgabe für nächste Woche sein. Für Bildmaterial werden Termine mit den Glaubensgemeinschaften vereinbart, wobei auch fehlende Informationen über ein Interview erfragt werden können.

Es ist eine ganz neue Erfahrung für mich zu sehen, wie eine Ausstellung entsteht und es freut mich sehr, dass ich an dieser Aufgabe mithelfen kann.

Ein schönes Wochenende wünscht Emmy

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Mein Arbeitsplatz

Sommerferien im BRN-Museum

Das Team vom Stadtteilhaus erholt sich in den nächsten Wochen. Die Ausstellung im BRN-Museum bleibt bis September geschlossen.

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Die Sommermonate nutzen wir, um die neue Ausstellung „Wie glaubt die Neustadt“ im September zur Museumsmnacht vorzubereiten.

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Bis dahin wünschen wir unseren Besuchern: Schöne Ferien!!!

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BRN Museum

Neueröffnung BRN-Museum

BRN - Logo

BRN – Logo

Das BRN – Museum bezieht neue Räume! Das Konzept der drei wechselnde Ausstellungen jährlich bleibt. Wir eröffnen 2017 mit:

Feuer, Wasser und Posaunen: 20 Jahre Verein Stadtteilhaus Dresden – Äußere Neustadt e.V.“

Der Stadtrat beschloss 1991 auf Initiative der IG Äußere Neustadt aus dem Haus Prießnitzstraße 18 ein Stadtteilhaus zu machen. Doch was kommt hinein?

Eine Postkartenaktion von 1995 brachte u.a. folgende Vorschläge: Waschsalon mit Sauna, Werkstatt, Bücherstube, Geschichtsverein, Raum für Projekte, Kegelbahn oder Reisebüro. Zusammengefasst, bestand ein Bedürfnis nach offener kultureller und kommunikativer Arbeit.

Stadtteilhaus vor Sanierung

Stadtteilhaus vor Sanierung

Am 16.01.1997 gründeten 25 Neustädter den Verein Stadtteilhaus Dresden Äußere Neustadt e.V. Ein Büro gab es nicht, der Innenausbau war Eigeninitiative. Ulla Wacker: „Von außen war das Haus so schön, neues Dach, neue Fenster, dann betrat ich es und da war Nichts! Keine Heizung, keine Toiletten, da wo heute das Büro ist, klaffte ein riesiges Loch in der Decke.“ Die Gründungsmitglieder packten selbst an. Beim Subbotnik (sowj. unbezahlter Arbeitseinsatz) wurden Türen abgebeizt, Fliesen gelegt oder Leitungen verputzt, das schweißte die Mitglieder zusammen. Der Spaß kam trotzdem nicht zu kurz: zur BRN wurden die Fischsemmeln aus den Erdgeschossfenstern verkauft und auf dem Baugerüst getanzt. 

 

Feuerwehreinsatz nach Brandstiftung

Feuerwehreinsatz nach Brandstiftung

1998 zogen erste Mieter ein, darunter das BRN-Koordinations- büro und die Kneipe Oosteinde. Fördermittel sind knapp, ehrenamtliche Arbeit, die Bauarbeiten dauern an, aber das Haus wird immer gefragter im Kulturbereich. 2002 ist das Haus fast fertig, da überflutete die Prießnitz von unten die Kneipe, das Klavier ging baden. Kaum fertig gestellt, kommt das Löschwasser von oben. 2004 zündelt ein Brandstifter den Dachstuhl, das Archiv der IG Äußere Neustadt ertrinkt.

Wie es weiter geht und was es sonst noch gab, die Vereinsgeschichte und der Gründungsmythos, das besondere Flair des Hauses, all dies erleben Sie in der neuen Ausstellung!

Wann?:

Vernissage am 04. Februar 2017, um 19 Uhr mit Livemusik „Marmitako“
BRN-Sonntage: 05. Februar, 05. März, 02. April und 07. Mai jeweils von 11 – 17 Uhr

Wo?:

BRN Museum

BRN Museum

Stadtteilhaus Dresden
Äußere Neustadt e.V.

Prießnitzstraße 18
01099 Dresden

Telefon 0351 – 8011948