Museum

Erste Vorbereitungen für die Glaubensausstellung im BRN-Museum

Hallo liebe Leser,

ich bin es wieder, Emmy, und melde mich nun nach der 1.Woche meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Stadtteilhaus Dresden-Neustadt zurück.

Die Vorbereitungen für die Glaubensausstellung im BRN-Museum für die Museumsnacht Dresden sind im vollen Gange. Die gesamte Woche habe ich mich damit beschäftigt, vorläufige Recherchen zu den verschiedenen Glaubensgemeinschaften der Neustadt einzuholen. Dazu habe ich im Internet Webseiten durchforstet und Informationen zusammengestellt. Anhand vorgefertigter inhaltlicher Schwerpunkte konnte ich die Informationen gut zuordnen und so gelingt es auch, fehlende wichtige Fakten aufzuzeigen.

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Logo des Samten Shenpen Ling e.V. – einer buddhistischen Gemeinschaft mit tibetischer Gelug-Tradition

Es ist interessant zu sehen, welche Vielfalt an Glaubensgemeinschaften es in der Neustadt gibt – von einer katholischen Pfarrei über eine Neuapostolische Kirche und Evangelisch-Lutherischen Freikirchen zu buddhistischen Zentren mit den verschiedensten Traditionen.

 

Nun da Informationen zu den Glaubensgemeinschaften vorliegen, gilt es nochmal inhaltliche Schwerpunkte herauszufiltern, um gelungene Texte für die Ausstellung zu erarbeiten. Und genau das wird meine Aufgabe für nächste Woche sein. Für Bildmaterial werden Termine mit den Glaubensgemeinschaften vereinbart, wobei auch fehlende Informationen über ein Interview erfragt werden können.

Es ist eine ganz neue Erfahrung für mich zu sehen, wie eine Ausstellung entsteht und es freut mich sehr, dass ich an dieser Aufgabe mithelfen kann.

Ein schönes Wochenende wünscht Emmy

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Mein Arbeitsplatz

Sommerferien im BRN-Museum

Das Team vom Stadtteilhaus erholt sich in den nächsten Wochen. Die Ausstellung im BRN-Museum bleibt bis September geschlossen.

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Die Sommermonate nutzen wir, um die neue Ausstellung „Wie glaubt die Neustadt“ im September zur Museumsmnacht vorzubereiten.

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Bis dahin wünschen wir unseren Besuchern: Schöne Ferien!!!

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BRN Museum

Neueröffnung BRN-Museum

BRN - Logo

BRN – Logo

Das BRN – Museum bezieht neue Räume! Das Konzept der drei wechselnde Ausstellungen jährlich bleibt. Wir eröffnen 2017 mit:

Feuer, Wasser und Posaunen: 20 Jahre Verein Stadtteilhaus Dresden – Äußere Neustadt e.V.“

Der Stadtrat beschloss 1991 auf Initiative der IG Äußere Neustadt aus dem Haus Prießnitzstraße 18 ein Stadtteilhaus zu machen. Doch was kommt hinein?

Eine Postkartenaktion von 1995 brachte u.a. folgende Vorschläge: Waschsalon mit Sauna, Werkstatt, Bücherstube, Geschichtsverein, Raum für Projekte, Kegelbahn oder Reisebüro. Zusammengefasst, bestand ein Bedürfnis nach offener kultureller und kommunikativer Arbeit.

Stadtteilhaus vor Sanierung

Stadtteilhaus vor Sanierung

Am 16.01.1997 gründeten 25 Neustädter den Verein Stadtteilhaus Dresden Äußere Neustadt e.V. Ein Büro gab es nicht, der Innenausbau war Eigeninitiative. Ulla Wacker: „Von außen war das Haus so schön, neues Dach, neue Fenster, dann betrat ich es und da war Nichts! Keine Heizung, keine Toiletten, da wo heute das Büro ist, klaffte ein riesiges Loch in der Decke.“ Die Gründungsmitglieder packten selbst an. Beim Subbotnik (sowj. unbezahlter Arbeitseinsatz) wurden Türen abgebeizt, Fliesen gelegt oder Leitungen verputzt, das schweißte die Mitglieder zusammen. Der Spaß kam trotzdem nicht zu kurz: zur BRN wurden die Fischsemmeln aus den Erdgeschossfenstern verkauft und auf dem Baugerüst getanzt. 

 

Feuerwehreinsatz nach Brandstiftung

Feuerwehreinsatz nach Brandstiftung

1998 zogen erste Mieter ein, darunter das BRN-Koordinations- büro und die Kneipe Oosteinde. Fördermittel sind knapp, ehrenamtliche Arbeit, die Bauarbeiten dauern an, aber das Haus wird immer gefragter im Kulturbereich. 2002 ist das Haus fast fertig, da überflutete die Prießnitz von unten die Kneipe, das Klavier ging baden. Kaum fertig gestellt, kommt das Löschwasser von oben. 2004 zündelt ein Brandstifter den Dachstuhl, das Archiv der IG Äußere Neustadt ertrinkt.

Wie es weiter geht und was es sonst noch gab, die Vereinsgeschichte und der Gründungsmythos, das besondere Flair des Hauses, all dies erleben Sie in der neuen Ausstellung!

Wann?:

Vernissage am 04. Februar 2017, um 19 Uhr mit Livemusik „Marmitako“
BRN-Sonntage: 05. Februar, 05. März, 02. April und 07. Mai jeweils von 11 – 17 Uhr

Wo?:

BRN Museum

BRN Museum

Stadtteilhaus Dresden
Äußere Neustadt e.V.

Prießnitzstraße 18
01099 Dresden

Telefon 0351 – 8011948

Kunstpostkarte vom Gasthof „Wilder Mann“ aus der Zeit um 1910. Bildrechte: Klaus Brendler

22. Kolloquium Dresdner Stadtteilgeschichte

Von Biergärten, Gasthäusern und Schankwirtschaften
Kneipenleben und Gasthauskultur in Dresden

Das Kneipen­leben und die Gasthaus­kultur in Dresden ist Thema des diesjäh­rigen Kollo­quiums zur Stadt­teil­ge­schichte, das das Stadt­museum und der Dresdner Geschichts­verein organi­sieren. Am 28. Januar geht es ab 10 Uhr um Biergärten, Gasthäuser und Schank­wirt­schaften. Ortschro­nisten, Heima­this­to­riker und Kenner der Gaststät­ten­ge­schichte sprechen u.a. über die Geschichte des Weinguts und Gasthofs »Wilder Mann«, über rührige Gastwirte und Dresdner Originale zwischen Bieder­meier und den »goldenen« zwanziger Jahren. Vom »Durst­kompass«, den Dresdner Studenten verfassten, bis zu Trink­kultur der böhmi­schen Gärtner und dem Neustädter Kneipen­viertel reicht das abwechs­lungs­reiche Programm im Festsaal im Stadt­museum.

Kunstpostkarte vom Gasthof „Wilder Mann“ aus der Zeit um 1910. Bildrechte: Klaus Brendler

Kunstpostkarte vom Gasthof „Wilder Mann“ aus der Zeit um 1910. Bildrechte: Klaus  Brendler

Der Vortrag „Kneipen, Kneiper und Gekniffene – Von der Trinkkultur der böhmischen Gärtner zum Neustädter Kneipenviertel“ wird von Anett Lentwojt aus dem Stadtteilhaus Dresden –Äußere Neustadt gehalten.

Programm unter: www.stadtmuseum-dresden.de/

Wann?
Sonnabend, den 28. Januar 2017 von 10 Uhr – 16 Uhr

Wo?
Stadtmuseum Dresden
Wilsdruffer Straße 2
01067 Dresden

Eintritt frei – um Anmeldung wird gebeten unter:

Tel.: 0351 – 4887301
Fax: 0351 – 4887303
E-Mail: sekretariat@museen-dresden.de

Heißer Sommer im Archiv

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Die Bürgersteig-BRN 2016 ist Geschichte. Höchste Zeit sich dem heißen Sommer zu widmen. Das BRN-Museum wird vollkommen umgestaltet. Unsere Praktikanten haben schon fleißig gemalert. Die neue Ausstellung für die Museumsnacht im September wird erarbeitet. Zurzeit wälzen wir alte Zeitungen und werten Werbeanzeigen aus. Die Ausstellung ist auf der Spur des historischen und des neuen Gewerbes in der Neustadt.

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Bei Hitze denke ich zuerst an Eis. Neumanns Eisgrotte, heute auf der Görlitzer Straße 4, ist jetzt vielen als Tiki bekannt. Das Café Komisch am Bischofsweg 50, das I Lovo Yo auf der Rothenburger Straße 36, mimis Eismanufaktur auf der Alaunstraße 36 (leider auch schon wieder historisch) sind andere sommerliche Glücksboten mit kühlender Geschmacksexplosion. Aber wer kennt noch das Eiscafé Martin auf der Rothenburger Straße 31? Wer ging hier ein und aus? Welches Eis wurde angeboten? Wie sah das Café aus?

Kästner AnzeigeMit Waren ganz anderer Art für eine heiße Zeit handelte der Kästner Versand auf der Louisenstraße 13. Mit dem Schriftsteller, der im Viertel wohnte, ist er nicht verwandt. Er war DER Erotikversand der Werktätigen. Wer sich nicht traute in der HO nach Kondomen zu fragen, wandte sich an den diskreten Versandhandel. Gegründet wurde er bereit 1899. Von Anfang an handelte Kästner auch mit Artikeln für Körperpflege und Schönheit. Leider konnte er sein 100jährigen Bestehen nicht mehr erleben. Zu stark war die Konkurrenz von Beate Uhse. Aber es macht sehr viel Freude, in den alten Katalogen von 1974 zu blättern und diese Unternehmensgeschichte zu recherchieren.

IMG_0001(1)Heiße Schlitten wurden auf der Königsbrücker Straße 8 gehandelt. Hier befand sich die Dresdner Luxuswagen-Fabrik Robert Lieber. Denkt man heute an Luxuswagen in Dresden, hat man nur die Pheaton-Pleite im Kopf. Dort, wo sich früher „Landauer, Coupes, Halbchaisen, Transport und Reklamewagen tummelten, entwickelte sich 1920 der Fuhrbetrieb Zschornack und Johann Brand betrieb im Erdgeschoss des Hauses eine Automobil- und Militärausrüstungssattlerei. Danach wurden bis 1944 Autos lackiert durch die Firma P. Schaal und H. Reckewell. Jetzt verliert sich die Spur in der DDR-Zeit. Dazu laufen noch die Recherchen. Wer etwas weiß, kann sich gern bei uns melden. Heute geht es auf der Köni 8 eher um heiße Eisen. Die Jugendgerichtshilfe unterstützt junge Menschen, die etwas auf dem Kerbholz haben oder in einen Schlamassel geraten sind.

Die Ausstellung eröffnet am 17.09.2016.

Wer Angaben zu unseren Nachforschungen machen möchte, kann sich gern an das Archiv wenden. stadtteilarchiv@gmail.com oder 0351-267 22 07

Der Countdown läuft

Armdrücken

Foto:J.Hoferichter

Jetzt ist es soweit die BRN beginnt und ich bin schon super gespannt wie alles wird. Denn das hier ist meine aller erste BRN. Schon seit gestern wird hier sehr viel Aufwand betrieben und unzählige LKW’s haben die Getränke geliefert. Auch die Ausstellung im BRN – Museum ist jetzt fertig und ich kann euch versichern sie ist wirklich ganz besonders. Es lohnt sich mal vorbei zu kommen.
Aber trotz der Freude bin ich auch ein bisschen traurig, denn mein Praktikum ist jetzt zuende. In den zwei Wochen hier habe ich sehr viel gelernt und das nicht nur über die Neustadt. Morgens bin ich immer wieder gerne ins Stadtteilhaus gekommen und hatte an jeder Aufgabe Spaß. Das verdanke ich ganz besonders Anett, die mir alles mit viel Geduld erklärte. Aber auch Ulla, da sie mir immer zur Seite stand. Das hier war ein wunderschönes Praktikum. Danke für alles!!

Das war’s von mir… LG Cara

So bunt und verschieden

Ja so ist die BRN, aber auch mein Praktikum. Beides gehört für mich zusammen, denn in den zwei Wochen, wo ich hier mein Praktikum machen darf, wird auch die BRN vorbereitet. Das heißt ich bin mitten in der Vorbereitung für die Ausstellung im Stadtteilhaus mit dabei. Es ist sehr spannend mal zu erfahren, wie schwierig es ist eine Ausstellung vorzubereiten, aber es macht mir auch sehr viel Spaß.
In der einen Woche hier habe ich die Banner fertig gemalt und Plakate gestaltet. Ich hätte nie gedacht das Kunst so verschieden sein kann und das man nebenbei da auch noch so viel dazu lernen kann. Also, wenn man hier mal ein Praktikum gemacht hat, kann man nur über sich selbst staunen.

 

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Mickey Mouse mal in bunt

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Vielleicht habt ihr ja Lust zu kommen

Die nächste Info kommt bestimmt.
LG Cara