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16. Dresdner Geschichtsmarkt

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Foto: Stadtteilarchiv

Der diesjährige Geschichtsmarkt am zweiten Märzwochenende ist der Geschichte von Fotografie, Film und Kino in Dresden gewidmet.

Er bietet Hobbyhistorikern und sich mit der Dresdner Stadtgeschichte befassenden Vereinen die Möglichkeit, unter dem Thema: stehende und laufende Bilder auszustellen, vorzutragen und Eigenpublikationen zu vertreiben.

Neben der Präsentation in Form von Ausstellertafeln und Vorträgen dient der Markt auch der Vernetzung und dem Austasch zwischen Vereinen und  Privatpersonen, welche ehrenamtlich zur Geschichte Dresdens forschen.

Die zweitägige Veranstaltung findet am Samstag, dem 14.03.2020 von 10-17 Uhr und am Sonntag, dem 15.03.2020 von 10-15 Uhr in den Räumlichkeiten der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) statt.

Der Markt ist der Öffentlichket zugänglich und erlaubt es Ihnen als Besucher ins Gespräch zu kommen und sich über die bewegte Vergangenheit und reiche Geschichte Dresdens zu informieren.

Genaue Informationen zum Programm finden sie unter www.geschichtsmarkt-dresden.de.

Abgemacht! Sächsisch-Böhmische Grenzgeschichten

Wir möchten Sie recht herzlich zur Eröffnung der Ausstellung und Präsentation der Broschüre
„Abgemacht! – Sächsisch-Böhmische Grenzgeschichten“
am Freitag, den 15. Juni 2018, 18 Uhr in das Museum Bunte Republik Neustadt, Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden einladen.

Zum Buch: Auf gute Nachbarschaft! Humorvolle, heldenhafte und hinreißende Anekdoten aus der sächsischböhmischen Grenzregion. Niedergeschrieben vom tschechischen Historiker Martin Krsek, er erforscht im Stadtmuseum Usti nad Labem das Grenzgebiet und seine Bewohner und der deutschen Stadtführerin Anett Lentwojt. Sie stammt aus der Grenzregion und kennt eine Vielzahl überlieferter Geschichten.

Ein gemeinsames Projekt des Vereins Entwicklungsforum Dresden und des Museums Usti nad Labem. Durch den Kleinprojektefonds der Euroregion Elbe-Labe gefördert mit Mitteln der Europäischen Union.

Nebenzollamt Lohmen und Cafe 1918 SLUB

Der letzte Tag! :o

Die zweite Woche meines Praktikums neigt sich dem Ende zu und die Woche klingt so langsam aus. Heute ist mein letzter Tag hier im Archiv  und ab Montag geht der ganz normale Wahnsinn wieder los…

In den letzten 2 Wochen habe ich hier fotografiert, wichtige Mails geschrieben zur Recherche, telefoniert zum selben Zweck, sehr viel im Internet recherchiert und Leute befragt.

Prießnitzstraße Straßenansicht (Prießnitz)

Eins meiner Fotos

Dabei habe ich gelernt Geschäftsgespräche zu führen und offizielle E-Mails zu verfassen. Außerdem habe ich Informationen gesammelt, effizient aussortiert und verarbeitet. Medienkompetenzen habe ich auch geschult (beispielsweise durch das Schreiben dieser Blogs).

Ich war allerdings auch sehr viel draußen unterwegs und habe viele unterschiedliche Aufgaben übernommen. Hier muss man als Praktikant nicht Kaffee kochen oder am Kopierer Wurzeln schlagen. Die Leute hier sind auch sehr nett und es herrscht eine entspannte Arbeitsatmosphere.

Prießnitzstraße 18 (Stadtteilhaus Dresden-Neustadt)

Mein Arbeitsplatz während des Praktikums

Vielen Dank nochmal an das Team! 🙂 Das Praktikum hat sehr Viel Spaß gemacht!

Viel Erfolg euch weiterhin und auf Wiedersehn,

euer Nelson. 🙂

26. Archivpädagogenkonferenz in Dresden

Geschichte hören, lesen und erforschen
Schüler im Spannungsfeld zwischen 
mündlicher und schriftlicher Überlieferung.

Vom 19. bis 21. April 2012 ist das Stadtteildokumentationszentrum Teilnehmer dieser  Konferenz. Schwerpunkt dieser Veranstaltung ist die „Oral History“. Mündlich überlieferte Geschichte, Zeitzeugeninterviews, wie können diese für die Nachwelt erhalten bleiben? Ein sehr spannendes Thema für das Archiv. Denn auch wir verfügen über einen Bestand von dieses Zeitdokumenten.

Foto: Yvonne Graf

Foto: Yvonne Graf

Seit 3 Jahren stehen wir als Projektpartner für Schulen und Bildungsträger zur Verfügung.

„Wir sind konkurrenzlos!“ Anke Siefke Projekttheater

„Wie sind konkurrenzlos!“ , spricht Anke Siefke vom Projekttheater (www.projekttheater.de) heute morgen zu mir und lächelt dabei verschmitzt. Ich fragte mich im Stillen, ob  das stimmen könnte. Bei kaum einem Theater in der Stadt gibt es eine so große Projektvielfalt wie hier. Seit 20 Jahren existiert das Kulturschutzgebeit Projekttheater auf der Louisenstraße 47/49. Alles begann damals mit einer zünftigen Hausbesetzung eines Fabrikgebäudes. Dann wurde es „Staatsbank der BRN“, etablierte die Tanzwoche in Dresden, ein internationales Festival für zeitgenössischen Tanz. Das 19. Festival findet dieses Jahr vom 20. – 29. April statt. Und daneben startete es zahlreiche Workshops und Theaterprojekte. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Dreikönigsschule. Zum 8. Mal finden dieses Jahr die Kulturtage (www.dreikoenigsschule.de) statt. Am 22. März 2010 ist der Start. Die Klassen 5 bis 12 präsentieren ihr künstlerisches Profil im Projekttheater. Es wird nicht nur Theater gespielt. Es gibt einen Literaturabend, klassische Musik, die Schülerbands spielen auf und einen Abend wird frei improvisiert unter der Leitung von Peter Koch. Begleitet werden diese Tage durch eine Ausstellung von Schülerzeichnungen in den Theaterräumen.

Die Buchbar im Sonnenhof

Vergleiche ich meinen nüchternen Archivraum mit der Buchbar, könnte ich direkt neidisch werden.  Die Wände beklebt mit alten Buchseiten, die Tische laden zum Verweilen ein. Als ich mich umsehe, entdecke ich in jeder Ecke andere wundersame Dinge. Bücherregale ohne Boden, Schlüsselbretter ohne Haken, eine ganze Fanwand von Harry Potter zeigt die Sammelleidenschaft des Besitzers Michael Hunger. Liebevolle Details lassen mich glauben, Leonardo da Vinci verweilte hier.Zu finden ist sie im Sonnenhof (Hinterhof neben der Kunsthofpassage), Alaunstraße 66/68.

Persönlichkeit und Charakter verleiht dieser ungewöhnlichen Bar mit Ladengeschäft Sylvia Schweikl. Sie setzte auch das von Michael Hunger entwickelte, vielfältige Konzept mit viel Liebe und Bereicherungen um.

In der Buchbar trifft man sich zum Frühstücken und Lesen. Im Bücherregal befindet sich eine illustre Mischung von Kinderbuch bis Horror. Eltern können hier mit ihren Kindern klönen. Für die Kleinen gibt es eine eigene Spielecke und Bastelangebote.

Hier steigen Kindergeburtstage, Vorträge und Familienfeiern. Dafür können die Räume gemietet werden.

Weniger bekannt ist, hier gibt es eine der wenigen Druckereien in Deutschland, wo mithilfe von Ölfarben und einem Spezialdrucker Gegenstände direkt bedruckt werden können. Langweilige Legosteine, uniforme Handys, schnödes Porzellangeschirr sind out. Jedes Motiv kann gedruckt werden, ob als Geschenk oder für sich selbst. Es ist ein Geheimtipp.

Interessant für das Stadtteilarchiv sind vor allem die kulturellen Abende. Sylvia veranstaltet Leseabende und monatlich musikalische Abende. Schließlich ist sie selbst Liedermacherin, schreibt eigene Songs und covert Legenden, wie Bob Dylan oder Neal Young. Live spielt sie an diesen Abenden gemeinsam mit ihren Gästen. Weitere Gelegenheiten bieten sich auf der BRN, dem Tir Na N‘ og oder bei anderen Stadtteilfesten.

Nächter Termin: 19.02.2010, 21.00 Uhr musikalischer Abend mit

dem Duo Hand in Hand, Alfred Haberkorn und Sylvia.

1. Traktor Trotzdem – DER Fußballverein der Neustadt

Nun sage noch einer, in der Neustadt gäbe es nur Yoga, Salsatanz oder Jonglieren. Wo sind die ECHTEN Kerle, die Haudegen? Die vom 1. Traktor Trotzdem? DER Fußballverein der Neustadt. Der selbsternannte ewige Zweite.


Den Fußballclub gibt es seit 2003. Als echte „Goldliga“ hat sich die Mannschaft nach ihrem Stammlokal, dem TROTZDEM (Alaunstraße 81) benannt.



Seit der ersten Turnierteilnahme beim Gutzkow Club Cup, wo es noch hieß: „Kein guter Fußball, viel Staub, aber wirklich die schönsten Trikots!“ sind Jahre vergangen. Schweiß und unzählige Trainingseinheiten hat das wetterfeste Team jeden Sonntag im Alaunpark absolviert.


Seit dem sammelt die Mannschaft Turnierteilnahmen, Auswärtsspiele und manchmal Pokale. Zu bewundern sind diese im Vereinslokal Schnurz (Alaunstraße/Ecke Louisenstr). Hier steht Rudi, ein waschechter Traktorist, hinter dem Tresen. In jeder freien Ecke finden sich Zeugnisse des Clubs. Konkurrenz bekommen sie mittlerweile von den chinesischen Winkekatzen.

Bevölkert die kleine Kneipe gerade nicht der Fußballverein, dann finden sich hier die Neustädter von nebenan ein. Hier wird geplaudert beim Bier, über die Bundesliga diskutiert und Sport geschaut.

Das Stadtteilarchiv dokumentiert die Vereinsgeschichte mit Fotos. Alle Bilder im Artikel stammen von Traktor Trotzdem (www.traktor-trotzdem.de).

Wer die Traktoristen live erleben will:

Neujahrsturnier am 30.01.2010, Turnhalle der Albert-Schweizer-Schule (Georg-Palitzsch-Straße), Anstoß 15.00 Uhr.

Und wir drücken UNSEREM Verein die Daumen und enden mit Mark van Bommel: „Das gibt… wie heißt das in Deutschland? Hühnchenfell? Gänsehaut?“