Praktikum

Scheune und BRN-Ausstellung

Seit mittlerweile zwei Wochen absolviere ich nun schon ein Praktikum im Stadtteilarchiv in Dresden Neustadt.  Langweilig ist es mir dabei nur selten geworden, denn ich war meist mit interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben betraut.

Eine meiner wesentlichen Tätigkeiten bestand darin, Unterlagen aus dem Kulturzentrum Scheune zu ordnen und zu kategorisieren. Zunächst fiel es mir etwas schwer, die Vielzahl an Dokumenten, Fotos, Dias und anderen Dingen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Im Lauf der Zeit kam ich damit aber immer besser zurecht und entwickelte durchaus auch ein gewisses Interesse für dieses Thema. Mir wurde bewusst, dass die Scheune auch heute noch ein wichtiger Teil des regionalen Kulturlebens ist. Zudem stieß ich auf einige witzige Anekdoten. So soll beispielsweise die Benennung des Gebäudes auf einen Ausspruch von Walter Ulbricht zurückgehen. („Für so eine Scheune gebe ich meinen Namen nicht her.“)

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Archivmaterial Foto: FN

Des Weiteren war ich an den Vorbereitungen für die Ausstellung im BRN-Museum beteiligt. Dafür mussten zunächst erst einmal alle Fotos und Plakate des Vorjahres abgehängt werden. Ich wurde darauf hingewiesen, dass einige der Exponate einen besonderen Wert besitzen. Deshalb bemühte ich mich darum, diese Aufgabe sehr sorgfältig und gewissenhaft zu erfüllen. In diesem Jahr wird die Ausstellung unter anderem durch den Themenschwerpunkt: „Graffiti und Street Art 1988-2000“ bestimmt.

Ferner sollte ich anlässlich der Veranstaltung „Dresden ist bunt“, einen Flyer erstellen. Auf diesem waren Ort, Zeiten und Themen der BRN 2019, sowie das aktuelle Logo abgebildet. Im Zuge dieses Auftrags wurde mir klar, dass meine digitalen Kentnisse noch ausbaufähig sind.

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Flyer Foto: FN

In den kommenden Tagen, werde ich voraussichtlich beim Aufbau im BRN-Museum mitwirken. Am kommenden Wochenende werde ich mich an der Beaufsichtigung und dem Einlass im Stadtteilhaus beteiligen. Dies wird dann den Abschluß meines Praktikums bilden.

Historische Graffitis

Seit einer Woche absolviere ich mein Praktikum im Stadtteilarchiv Dresden Neustadt, in meiner ersten Woche habe ich Historische Bilder von 1990-1995 herausgesucht auf denen Graffitis zu sehen sind, von diesen Bildern gibt es viel mehr als gedacht, deshalb musste ich auch 2892 Bilder durchsehen. Letztendlich habe ich 141 Bilder heraussuchen können, also ca. 5%.25f_Fotografien-90-2002_3-5512-242 Zur Hälfte gesprühtes Fahrrad.                                                                            Foto: Unbekannt

Diese Bilder habe ich dann in einer Diashow/PowerPoint aneinandergereiht und beschriftet, was viel anstrengender war als gedacht da ich zu vielen Bildern die  Jahreszahlen und Titel oder die Künstler suchen musste. Das was mich am meisten angestrengt hat war allerdings das Entziffern der Texte auf diesen Graffitis.

Die Diashow kann man im BRN-Museum ansehen (ab dem 14.06.2019).

Im Moment bin ich damit beschäftigt diesen Blog zu schreiben und Fotografien die zusammenkleben voneinander zu trennen, außerdem scanne ich noch nicht digital gespeicherte Fotos ein und speichere diese. Auch wenn es anstrengend klingt macht die Arbeit hier im Stadtteilhaus viel Spaß! Besonders hat mir gefallen die vielen verschiedenen Bilder anzusehen und somit die unterschiedlichen Werke der Künstler zu sehen. Die Zeit vergeht hier wie im Flug und jetzt ist schon fast die zweite Woche meines Praktikums vorbei, was meiner Meinung nach wirklich schade ist.

Schon wieder zu Ende

Hi,

hier meldet sich zum leider nun letzen mal Nina. Während meines 10 tägigen Betriebspraktikums habe ich viel gelernt und konnte viele Erfahrungen sammeln. Zwar hatte jeder viel zu tun und ich hab sehr viel allein gearbeitet, aber das hat mir wirklich geholfen und gezeigt, was es bedeutet, in einem Büro zu arbeiten (auch wenn es hier im Stadtteilhaus bestimmt nicht wie in anderen Büros zugeht).

Es war wirklich schön zu sehen, was ich am Ende des Praktikums fertiggestellt hatte, und meine Arbeit hier war auf jeden Fall nicht nur so viel Wert, wie wenn man einfach nur das gesamte Praktikum Kaffee kocht. Gestern bin ich sogar noch, nachdem ich meine anderen Aufgaben fertiggestellt hatte, mit einer A1 großen Mappe durch die halbe Neustadt zum Copyshop gerannt, um diverse BRN-Plakate aus fast allen Jahren einscannen und nochmal drucken zu lassen.

Das STH und vor allem hier das Stadtteilarchiv ist wirklich ein schöner Ort, um als Schüler ein Praktikum zu machen, bei dem man auch selbst mal anpacken muss, natürlich ohne sich zu überarbeiten. Mit den anderen Praktikanten und den Mitarbeitern fühlt man sich sehr willkommen und bekommt Lust, doch ein bisschen länger hierzubleiben.

Ich wünsche allen kommenden Praktikanten eine schöne Zeit hier.

Lieben Gruß, Nina 😛

Die Arbeit im Archiv

Hi, da bin ich wieder mal 🙂

In der letzten Woche hab ich viel gelernt und natürlich weiterhin viel im Archiv gestöbert. Im Stadtteilhaus haben alle viel zu tun, denn in weniger als zwei Monaten ist schon wieder BRN. Mit meinen Aufgaben kam ich gut zurecht und im Archiv findet man ungefähr Fotos von allem, so habe ich auch Fotos von Freunden und Bekannten von mir gefunden .

Für die eine Präsentation, die ich mache, bin ich einen Nachmittag durch die komplette Neustadt gerannt und hab Fotos von Häusern und anderen Orten gemacht, die ich von früher im Archiv gefunden habe und mit heute vergleichen wollte. Dabei hab ich den Fehler begangen, mir nur Hausnummer aufzuschreiben und als ich mir die Fotos später ansah, hab ich bemerkt, dass früher manche Häuser andere Hausnummern als heute hatten. Im Nachhinein ist das auch logisch, dennoch musste ich ein paar Fotos erneut schießen.

Es war sehr spannend,  Fotos der Neustadt zu finden, die teilweise noch von 1930, aber auch aus den letzten 20 Jahren stammen, da ich nur  wenig darüber wusste, wie der Stadtteil früher aussah. Dabei hab ich zum Beispiel entdeckt, dass es früher auf der Louisenstraße eine Kohlehandlung gegeben hat und die erste Bio-Sphäre nur ein kleiner Lebensmittel gewesen war.

Mein Praktikum dauert leider nur noch bis nächsten Donnerstag, auch wenn durch das lange Wochenende die Zeit noch mehr verkürzt wird. Bis jetzt war es aber eine sehr schöne Erfahrung, mit all den anderen netten Leuten hier im Stadtteilhaus zu sitzen.

Bis nächste Woche, Nina

 

Mal wieder eine neue Praktikantin

Hi 🙂

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das bin ich, wenn auch etwas gruselig

Mein Name ist Nina und vom 19.04. bis zum 03.05. bin ich hier im Stadtteilhaus um mein Betriebspraktikum im Archiv zu machen.

Bald steht mal wieder die BRN an und es gibt noch ordentlich was zu tun und in meinen Aufgabenbereich fällt das Vorbereiten zwei verschiedener Diashows, die beide eine kleine Zeitreise durch die Neustadt unternehmen werden. Zum einen durchforste ich das Archiv nach Bildern der BRN von 1990 bis 2017, die dann in fortlaufender Form auf der BRN in einem kleinen Kino aus einer Telefonzelle laufen werden, und zum anderen bastle ich noch eine Diashow über alte Neustadtansichten, die man während der BRN hier im Biergarten der Stadtteilhauses besichtigen kann.

Das Praktikum hier ist eine sehr guter Ausgleich zur Schule, denn im Gegensatz zum theoretischem Lernen wurden mir gleich praktische Arbeiten anvertraut. Auch wenn ich keinerlei Erfahrung mit Archivarbeit habe und eigentlich ein kleiner Schreibtischmuffel bin, komme ich in dem was ich tue sehr gut zurecht und es macht mir auch Spaß zu sehen, was man geschafft hat, auch wenn die Arbeit mit dem Archiv wesentlich länger dauert als gedacht…

In den nächsten zwei Blogbeiträgen werde ich euch über mein Praktikum auf dem Laufenden halten, auch wenn ich meine erste Woche (bestehend aus zwei Tagen) nun fast beendet habe…  😉

Bis denne, Nina

Ende der Sommerferien – Ende des Ehrenamts

Hallo liebe Leser,

wenn ich auf die letzten drei Wochen zurückblicke, sehe ich, wie schnell die Zeit doch vergehen kann. Doch es verging kein Tag, an dem ich nicht neue Erfahrungen machen oder interessante Dinge erfahren durfte – von Religionsgemeinschaften über die Geschichte der BRN bis hin zu den Merkmalen eines Archives lernte ich eine Menge.

Das wohl spannendste in dieser Woche war das Interview mit Pfarrer Dittmer, dem Gemeindeleiter der Dreieinigkeitsgemeinde (SELK), die sich in der St.-Petri-Kirche versammelt.

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das Innere der St.-Petri-Kirche

Aus einem geplanten halbstündigen Interview wurde ein anderthalbstündiges Gespräch, bei dem ich viel lernen durfte. Abschließend bekam ich eine Führung durch die St.-Petri-Kirche, die im neugotischen Stil erbaut wurde.

Anfangs war mir unklar, wieso es so viele unterschiedliche christliche Glaubensgemeinschaften gibt, die oberflächlich betrachtet alle ähnliche Dinge tun und glauben – doch je tiefer ich mich mit den Religionsgemeinschaften beschäftigte, desto mehr konnte ich die Unterschiede erkennen und ich verstand, wie sich eine solche Vielfalt entwickeln konnte.

Es freut mich sehr, dass ich an der Ausstellung „Wie glaubt die Neustadt?“ einen Beitrag leisten konnte und ich wünsche mir Erfolg für Anett Lentwojt und Ulla Wacker zur Vollendung der Ausstellung und dann zur Museumsnacht viele interessierte Besucher.

Meine Zeit im Stadtteilarchiv Dresden-Neustadt ist leider zu Ende und nächste Woche beginnt wieder die Schule.

Ich kann es nur empfehlen bei Anett Lentwojt im Stadtteilarchiv ein Praktikum oder ein Ehrenamt zu absolvieren – denn was man in der Schule an praktischen Erfahrungen vermisst, gibt es garantiert hier im Stadtteilarchiv Dresden-Neustadt.

Ich verabschiede mich und wünsche ein schönes Wochenende

Emmy

 

 

Eine Woche voller Erfahrungen

Hallo liebe Leser,

hier ist wieder Emmy und ich möchte euch von meiner 2.Woche im Stadtteilarchiv als ehrenamtlich Tätige berichten.

Am Dienstag hatte ich mein erstes Interview bei Herrn Möller, dem Pfarrer der Martin-Luther-Gemeinde. In einem dreiviertelstündigen Gespräch erfuhr ich viele interessante Informationen über die Gemeinde, die Martin-Luther-Kirche und das Viertel der Neustadt. Alexandra, die ungarische Praktikantin, begleitete mich und machte Außen-und Innenaufnahmen der Kirche.

Zudem lernte ich diese Woche viel über die Merkmale eines Archivs und wie man neue Bestände in einem Archiv anlegt. Was mir am deutlichsten bewusst geworden ist, dass man im Archivwesen gute Sprachkenntnisse in Latein und Französisch braucht und ein Archivar zu sein, sehr anspruchsvoll ist.

Am Donnerstag wurde es sportlich: Anett Lentwojt nahm Alexandra und mich auf eine Fahrrad-Stadtrundfahrt mit. Die Stadtführung von Anett Lentwojt begleitete nur ich, da sie auf Englisch gehalten wurde und Alexandra ging bei einer deutschsprachigen Stadtrundfahrt mit, die von einem Kollegen geführt wurde.

Wir starteten am Albertplatz, durchliefen die Kunsthofpassage, besuchten die Molkerei der Gebrüder Pfund und fuhren auf dem  Elbradeweg bis zur Waldschlösschenbrücke, überquerten diese und folgten der Elbe stromaufwärts Richtung Blaues Wunder, vorbei an den Elbschlössern.

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Anett Lentwojt und ihre niederländischen Gäste

Wir durchquerten auf Nebenstraßen die Stadtteile Striesen und Blasewitz bis wir den Großen Garten erreichten – die Altstadt war nicht mehr weit entfernt. Auf dem Weg dorthin fuhren wir am Hygiene-Museum vorbei. In der Altstadt angekommen, hielten wir an der Frauenkirche, am Fürstenzug, auf dem Theaterplatz und im Zwinger an. Nach drei Stunden Fahrrad fahren erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt – den Albertplatz. Mir hat die Tour durch Dresden sehr gefallen – konnte ich doch noch ein paar interessante Details über meine Heimatstadt erfahren. Die Fahrrad-Stadtrundfahrt ist sehr empfehlenswert!

Nächste Woche wird die Letzte für mich sein – die Zeit vergeht viel zu schnell und viel zu schnell musste Alexandra uns verlassen.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße

Emmy