Ausstellung

Ankündigung zur Museumssommernacht.

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Mit der Museumssommernacht am 12. Juli darf wieder ein Spektakel der Kunst und Historie erwartet werden. Unzählige Museen und Ausstellungslokalitäten beteiligen sich an dieser besonderen Verantstaltung, darunter unter anderem das Deutsche Hygiene-Museum, das Historische Grüne Gewölbe und die Porzellansammlung. Neben den Sammlungen der Technischen Universität Dresden partizipiert auch dieses Jahr wieder das Stadtteilhaus der Äußeren Neustadt, worauf die Verantwortlichen dieses kleinen Unternehmens wahrlich stolz sein können. So befinden wir uns momentan, kurz nach den stressigen Tagen der Bunten Republik Neustadt, wieder in reger Zusammenarbeit, nicht nur miteinander, sondern auch mit anderen, beispielsweise der STESAD.

Vanessa, meine Mitpraktikantin, ist gegenwärtig fleißig und am eifrigen Verfassen ihrer Bachlorarbeit zum Thema “ Grau, Bunt, Gold? Gentrifizierung in der Äußeren Neustadt – Untersucht am Beispiel der Bunten Republik Neustadt (BRN)“ und im Rahmen dieser besagten Arbeit macht sie am 12. Juli im Haus eine Ausstellung unter dem Titel „Antonstadt – Assi-Eck und Goldstaubviertel“. Die Gäste werden in der Nacht zum Sonntag, den 13. Juli, von mehreren, themenorientierten Räumen erwartet. Nach jetzigen Planungen und Vorstellungen werden unter anderem verschienede Pläne bezüglich der Erneuerungskonzepte der Neustadt ausgelegt, aber auch Beständspläne, die die fortschreitende Entwicklung der Neustadt aufzeigen (mit herzlichem Dank an die STESAD, die uns diese Pläne zur Verfügung stellen wird und an den Statistischer Informationsdienst der Stadt Dresden, der zahlreiche Informationen auf einschlägigen Seiten liefern konnte). Es wird den Besuchern deutlich werden, wie sehr sich die Äußere Neustadt in den letzten Jahrzehnten einem Wandel unterzogen hat, der auf den ersten Blick und trotz Sanierungsmaßnahmen nicht nur positiver Natur gewesen ist.

gentrification

Sicherlich sind beim Lesen der oberen Zeilen ein paar Augenpaare über den Begriff Gentrifizierung gestolpert. Bevor ich mich nicht im Zusammenhang mit der Ausstellungsvorbereitung auch ein wenig mit dem Thema beschäftigt hatte, wusste ich kaum etwas mit dem Begriff anzufangen. Wikipedia bezeichnet Gentrifikation als „[…] sozioökonomischen Strukturwandel bestimmter großstädtischer Viertel im Sinne einer Abwanderung ärmerer und eines Zuzugs wohlhabenderer Bevölkerungsgruppen.“ Fern käme es „Parallel [dazu] […] zu einem Anstieg des Wohnpreisniveaus.“ Was bedeutet das genau und wie drückt sich dieser Wandel im alltäglichen Lebens eines Neustadtbewohners aus, ob alteingesessen oder neu hinzugezogen, jeder scheint betroffen. Die Bezeichnung, die eigentlich in der Staatssoziologie ihren Ursprung hatte, wird in der Arbeit von Vanessa und in der zu betrachtenden Ausstellung zur Museumssommernacht erläutert. Gentrifizierung wird dargestellt als ein negativer Begriff, ein Hand-in-Hand-gehen von kulturellem und strukturellem Wandel, sowie der Verdrängung der ‚armen‚ Bevölkerung durch Aufwertung. Ein interessantes und aktuelles Thema, dass es sich lohnt, anzuschauen.

“Verdrängung ist das Wesen und kein ungewollter Nebeneffekt der Gentrification.”

(Peter Marcuse 1990)

– Franzi

Angekommen – Aufgenommen

Bild

„Ich mag das Multikulti in der Neustadt“ ist ein oft gehörtes Argument, warum Menschen gern

hierherziehen. Doch nicht jeder kam freiwillig. Wie leben Ausländer in der Neustadt? Die

Ausstellung zeigt die Lebensgeschichte von Menschen in diesem Stadtviertel, die ihre Heimat

verlassen haben. In Interviews zum Mithören, ausgestellten Bildern und Texten erfährt der

Besucher die Geschichte und Lebenswirklichkeit unserer Nachbarn.

Die neue Ausstellung im BRN-Museum öffnet am

Sonntag, den 02. Februar 2014,

11 bis 17 Uhr

im Stadtteilhaus, Prießnitzstraße 18.

Der Dresdner Geschichtsmarkt wirft seine Schatten voraus

Organisatoren und Aussteller

Organisatoren und Aussteller

Das ist schon die 4. Teilnahme des Archivs am Dresdner Geschichtsmarkt. Besonderes Augenmerk wird dieses Jahr auf die Vororte von Dresden gelegt. Der Geschichtsmarkt ist eine Messe, auf der man sein Hintergrundwissen über Dresden aufpeppen kann. Außerdem eine hervorragende Kontaktbörse für Studenten und alle anderen Forscher, Autoren und Blogger, die noch Recherchehilfe benötigen. Hier trifft man Dresdner Originale und welche, die das Zeug dazu haben. Begleitet wird diese Ausstellung von Fachvorträgen. Außerdem werden die neuesten Publikationen zu Dresden vorgestellt. Angefangen von alten Landkarten, über Bücher bis hin zu Reisen und Stadtrundgängen.

Termin: 23./24. März 2013, ab 10 Uhr

TU Dresden, Foyer der Fakultät Informatik, Nöthnitzer Straße 43, Dresden

 

Sonderausstellung „Ich werde bewohnt – Die Neustadt 1990 – 1993“

Kundgebung auf dem Alaunplatz 1933

Die Vernissage am Samstag Abend war ein voller Erfolg. Im Museum herrschte ein beständiges Kommen und Gehen. Am Sonntag zur regulären Öffnungszeit das selbe Bild.  Ganz besonders hat uns gefreut, dass außer Dresdnern auch Touristen unsere Ausstellung besuchten.

Die Ausstellung im BRN-Museum wird durch eine Begleitausstellung im Treppenhaus durch das Stadtteilarchiv Neustadt ergänzt. Sie beschäftigt sich mit der Neustadt zur Zeit des 2. Weltkrieges. Hier werden Bilder und Dokumente aus dem Leben der Neustädter gezeigt. Am Interessantesten fand ich die Ausschnitte aus der Schülerzeitung „Hilf Mit!“, der „Bravo“ der NS-Zeit. Gestaltet wurde sie von Anne Herden, unserer Praktikantin im Stadtteilhaus.

Heute Morgen, außerhalb der Öffnungszeiten,  schlenderte die Sächsische Zeitung in unser Büro und bat um ein Interview zur Ausstellung.  Ich bin schon gespannt auf den Artikel.

 

Nächte Möglichkeit die Ausstellung zu sehen: Freitag, den 10.02.2012, 18-20 Uhr, BRN-Museum im Stadtteilhaus, Prießnitzstraße 18, DD

BRN Museum im Stadtteilhaus mit neuem Konzept

Jetzt ist es soweit. Sebastian Schwerk hat die Ausstellung zur BRN 2010 in der Scheune abgebaut und hat die Unterlagen zu mir ins Stadtteilhaus gebracht. Schön verpackt in Kisten. Der Raum für das neue BRN-Museum ist auch schon frei. Jetzt gilt es, eine Inventarliste zu erstellen. Und dann geht es los. Ein neues Ausstellungskonzept wird erstellt. Und dafür haben wir zwei sehr engagierte Mädels gewonnen, welche reichlich „Museumserfahrung“ mitbringen. Melanie Mai und Carola Hänel haben beide schon Ausstellungen und Konzepte für das Japanische Palais und für das Hygienemuseum entworfen. Wir dürfen gespannt sein, denn die beiden sprühen nur so vor Ideen!

Poster fertig für den 6. Geschichtsmarkt

Juhu! Endlich konnte ich die Poster abholen. Und sie sind schön geworden! Das Basteln selbiger kostete mich allerdings jede Menge Nerven und abgekaute Fingernägel. Ich frage mich, wie man sowas studieren kann :)?

Die Poster sind für unseren Stand auf dem 6. Geschichtsmarkt. Ihr findet uns auf der Nöthnitzer Straße 46, in der Fakultät Informatik an der TU Dresden. Geöffnet hat dieser Markt am Samstag, von 10.00 – 17.00 Uhr und am Sonntag von 10.00 – 15.00 Uhr. Dort könnt ihr uns kennen lernen und euch über unsere Arbeit informieren.

Wir freuen uns auf euch und eure Fragen.