Museum

Historische Graffitis

Seit einer Woche absolviere ich mein Praktikum im Stadtteilarchiv Dresden Neustadt, in meiner ersten Woche habe ich Historische Bilder von 1990-1995 herausgesucht auf denen Graffitis zu sehen sind, von diesen Bildern gibt es viel mehr als gedacht, deshalb musste ich auch 2892 Bilder durchsehen. Letztendlich habe ich 141 Bilder heraussuchen können, also ca. 5%.25f_Fotografien-90-2002_3-5512-242 Zur Hälfte gesprühtes Fahrrad.                                                                            Foto: Unbekannt

Diese Bilder habe ich dann in einer Diashow/PowerPoint aneinandergereiht und beschriftet, was viel anstrengender war als gedacht da ich zu vielen Bildern die  Jahreszahlen und Titel oder die Künstler suchen musste. Das was mich am meisten angestrengt hat war allerdings das Entziffern der Texte auf diesen Graffitis.

Die Diashow kann man im BRN-Museum ansehen (ab dem 14.06.2019).

Im Moment bin ich damit beschäftigt diesen Blog zu schreiben und Fotografien die zusammenkleben voneinander zu trennen, außerdem scanne ich noch nicht digital gespeicherte Fotos ein und speichere diese. Auch wenn es anstrengend klingt macht die Arbeit hier im Stadtteilhaus viel Spaß! Besonders hat mir gefallen die vielen verschiedenen Bilder anzusehen und somit die unterschiedlichen Werke der Künstler zu sehen. Die Zeit vergeht hier wie im Flug und jetzt ist schon fast die zweite Woche meines Praktikums vorbei, was meiner Meinung nach wirklich schade ist.

Der letzte Tag! :o

Die zweite Woche meines Praktikums neigt sich dem Ende zu und die Woche klingt so langsam aus. Heute ist mein letzter Tag hier im Archiv  und ab Montag geht der ganz normale Wahnsinn wieder los…

In den letzten 2 Wochen habe ich hier fotografiert, wichtige Mails geschrieben zur Recherche, telefoniert zum selben Zweck, sehr viel im Internet recherchiert und Leute befragt.

Prießnitzstraße Straßenansicht (Prießnitz)

Eins meiner Fotos

Dabei habe ich gelernt Geschäftsgespräche zu führen und offizielle E-Mails zu verfassen. Außerdem habe ich Informationen gesammelt, effizient aussortiert und verarbeitet. Medienkompetenzen habe ich auch geschult (beispielsweise durch das Schreiben dieser Blogs).

Ich war allerdings auch sehr viel draußen unterwegs und habe viele unterschiedliche Aufgaben übernommen. Hier muss man als Praktikant nicht Kaffee kochen oder am Kopierer Wurzeln schlagen. Die Leute hier sind auch sehr nett und es herrscht eine entspannte Arbeitsatmosphere.

Prießnitzstraße 18 (Stadtteilhaus Dresden-Neustadt)

Mein Arbeitsplatz während des Praktikums

Vielen Dank nochmal an das Team! 🙂 Das Praktikum hat sehr Viel Spaß gemacht!

Viel Erfolg euch weiterhin und auf Wiedersehn,

euer Nelson. 🙂

Halbzeitbericht! :)

Hallo, hier ist wieder Nelson.

Eine Woche meines Praktiums ist nun schon verstrichen.

Heute und Freitag habe ich sehr viel recherchiert da nun bald die Museumsnacht ansteht.

Auch hier im Stadtteilhaus wird es eine Ausstellung geben, über die alten und neuen Industriezweige der Dresdner Neustadt. Für diese Ausstellung habe ich über alte Neustädter Betriebe recherchiert und je einen kurzen Text zur Historie geschrieben.

Jordan_Timaeus_Dresden kein Copyright

Hier sieht man zum Beispiel die ehemalige Schokoladenfabrik „Jordan & Timaeus“ auf der heute gleichnamigen Jordan- und Timeausstraße. Dazu habe ich dann einige historisch relevante und Interesse weckende Fakten raus gesucht, aussortiert und in Textform gebracht.

Dabei habe ich geschult effektiv zu recherchieren, wichtige Informationen zu filtern und auf die Vertraulichkeit von Quellen zu achten.

Außerdem habe ich heute das Flüchtlingsheim auf der Katharinenstraße 9 (in der ehemaligen Feuerwehr) besucht und dieses Heim fotografisch dokumentiert. So ein Heim mal von innen zu sehen war durchaus eine interessante Erfahrung. Man konnte sich gut vorstellen wie der Alltag für die Menschen in einer solchen Krisensituation aussieht.

In diesem Sinne bis Bald. 😉

Nelson

Ankündigung zur Museumssommernacht.

558_msn_2014-blau

 

Mit der Museumssommernacht am 12. Juli darf wieder ein Spektakel der Kunst und Historie erwartet werden. Unzählige Museen und Ausstellungslokalitäten beteiligen sich an dieser besonderen Verantstaltung, darunter unter anderem das Deutsche Hygiene-Museum, das Historische Grüne Gewölbe und die Porzellansammlung. Neben den Sammlungen der Technischen Universität Dresden partizipiert auch dieses Jahr wieder das Stadtteilhaus der Äußeren Neustadt, worauf die Verantwortlichen dieses kleinen Unternehmens wahrlich stolz sein können. So befinden wir uns momentan, kurz nach den stressigen Tagen der Bunten Republik Neustadt, wieder in reger Zusammenarbeit, nicht nur miteinander, sondern auch mit anderen, beispielsweise der STESAD.

Vanessa, meine Mitpraktikantin, ist gegenwärtig fleißig und am eifrigen Verfassen ihrer Bachlorarbeit zum Thema “ Grau, Bunt, Gold? Gentrifizierung in der Äußeren Neustadt – Untersucht am Beispiel der Bunten Republik Neustadt (BRN)“ und im Rahmen dieser besagten Arbeit macht sie am 12. Juli im Haus eine Ausstellung unter dem Titel „Antonstadt – Assi-Eck und Goldstaubviertel“. Die Gäste werden in der Nacht zum Sonntag, den 13. Juli, von mehreren, themenorientierten Räumen erwartet. Nach jetzigen Planungen und Vorstellungen werden unter anderem verschienede Pläne bezüglich der Erneuerungskonzepte der Neustadt ausgelegt, aber auch Beständspläne, die die fortschreitende Entwicklung der Neustadt aufzeigen (mit herzlichem Dank an die STESAD, die uns diese Pläne zur Verfügung stellen wird und an den Statistischer Informationsdienst der Stadt Dresden, der zahlreiche Informationen auf einschlägigen Seiten liefern konnte). Es wird den Besuchern deutlich werden, wie sehr sich die Äußere Neustadt in den letzten Jahrzehnten einem Wandel unterzogen hat, der auf den ersten Blick und trotz Sanierungsmaßnahmen nicht nur positiver Natur gewesen ist.

gentrification

Sicherlich sind beim Lesen der oberen Zeilen ein paar Augenpaare über den Begriff Gentrifizierung gestolpert. Bevor ich mich nicht im Zusammenhang mit der Ausstellungsvorbereitung auch ein wenig mit dem Thema beschäftigt hatte, wusste ich kaum etwas mit dem Begriff anzufangen. Wikipedia bezeichnet Gentrifikation als „[…] sozioökonomischen Strukturwandel bestimmter großstädtischer Viertel im Sinne einer Abwanderung ärmerer und eines Zuzugs wohlhabenderer Bevölkerungsgruppen.“ Fern käme es „Parallel [dazu] […] zu einem Anstieg des Wohnpreisniveaus.“ Was bedeutet das genau und wie drückt sich dieser Wandel im alltäglichen Lebens eines Neustadtbewohners aus, ob alteingesessen oder neu hinzugezogen, jeder scheint betroffen. Die Bezeichnung, die eigentlich in der Staatssoziologie ihren Ursprung hatte, wird in der Arbeit von Vanessa und in der zu betrachtenden Ausstellung zur Museumssommernacht erläutert. Gentrifizierung wird dargestellt als ein negativer Begriff, ein Hand-in-Hand-gehen von kulturellem und strukturellem Wandel, sowie der Verdrängung der ‚armen‚ Bevölkerung durch Aufwertung. Ein interessantes und aktuelles Thema, dass es sich lohnt, anzuschauen.

“Verdrängung ist das Wesen und kein ungewollter Nebeneffekt der Gentrification.”

(Peter Marcuse 1990)

– Franzi

Angekommen – Aufgenommen

Bild

„Ich mag das Multikulti in der Neustadt“ ist ein oft gehörtes Argument, warum Menschen gern

hierherziehen. Doch nicht jeder kam freiwillig. Wie leben Ausländer in der Neustadt? Die

Ausstellung zeigt die Lebensgeschichte von Menschen in diesem Stadtviertel, die ihre Heimat

verlassen haben. In Interviews zum Mithören, ausgestellten Bildern und Texten erfährt der

Besucher die Geschichte und Lebenswirklichkeit unserer Nachbarn.

Die neue Ausstellung im BRN-Museum öffnet am

Sonntag, den 02. Februar 2014,

11 bis 17 Uhr

im Stadtteilhaus, Prießnitzstraße 18.

BRN-Museum presents

Die Button-Maschine glüht, das gibt Mukkis Tina!

Die Button-Maschine glüht, das gibt Mukkis Tina!

unser Messestand in der

TU Dresden

Fakultät Informatik

Nöthnitzer Straße 46

Sonnabend, 23. März 2013 10-17 Uhr

Sonntag. 24. März 2013 10-15 Uhr

 

Zeitungen, Pässe, Stadtpläne und das aktuelle Dresden Wimmelbild, dazu gibts reichlich Informationen zum Museum, dem Stadtteilarchiv und dem Stadtteilhaus

und nicht zu vergessen, wir haben auch unser Staatswappen als Button wieder mit dabei

 

ist das zum bezahlen?

das Geld der Bunten Republik Neustadt? war mal, ist leider nicht mehr so!

Jetzt hab ich dem Blog auch endlich einen schönen oder vielleicht auch nur angemessenen header gegeben. Eigentlich ist ja Bildbearbeitung nicht so meine Lieblingsbeschäftigung, aber fürs Archiv … was tu ich da nicht alles ;).

Auch das wird sozusagen im Archiv zu finden sein :: die kopierten alten Geldscheine. Und wenn das BRN-Museum, so wie ich gehört habe, mit uns zusammenarbeiten mag, dann sind bestimmt auch bald die Originale einsehbar. Darauf freu ich mich besonders, dass wir nicht nur ein Archiv haben werden, sonder ein Archiv-Museum.

Aber bis zur Benutzung ist es noch ein Stück, vermutlich mindestens noch ein halbes Jahr. Ich mach gerade die Grobsichtung, damit ich überhaupt weiß, was wirklich alles vorhanden ist und dann wollen wir eine Spezialsoftware benutzen, um alle im Archiv befindlichen Dinge, Dokumente, Fotos und Plakate wirklich gut suchundfindbar zu machen. Das heißt alle Interessierten brauchen definitiv noch ein bisschen Geduld.